05/06/2026
Heimsieg im Saisonfinalchen!
Da fällt uns auf: es fehlt ja noch ein Spielbericht. Und das, obwohl er nicht mal 90 Minuten hätte beschreiben müssen.
Die Augen der Latzfonser Gäste waren natürlich allesamt auf das de facto Finalspiel um die Landesliga am folgenden Tag gerichtet, entsprechend knapp besetzt und augenscheinlich mit allen im Laufe deren Karrieren wohl oft gespielten Trümpfen reisten sie nach Olang. Im Abschiedsspiel von Marc, Marco und Eli probierte es Kapitän Reini zwar in der Kabine, war es ob des zuvor im Derby gesicherten 4. Platzes nicht ganz leicht, Spannung in dieses letzten Spiel zu bekommen. Von Reinis drei sehr konkreten Versuchen im Laufe der Halbzeit passte bzw. zählte letztlich nur der erste, und auch Tommy schonte mit dem Zielwasser nachdem er kurz darauf zum 2:0 erhöhte. Mit der Gemütlichkeit wars zu Ende nach dem Weitschussanschluss über den etwas zu kurz geratenen Philipp im Kasten, der mit ein paar guten Aktionen außerhalb des 16ers dann Ärgeres verhinderte. Erst als Niddi vor der Halbzeit auf 3:1 und Steff (kein Kreuzeck!) dann im zweiten Durchgang auf 4:1 stellte, war die Sache gegen schon dezimierte Gäste durch. Und als Marc dann auch noch unser heiliges Heifl brachte, da war neben einigen Muskelfasern wohl auch die Moral der Gäste endgültig gebrochen und Aushilfs-Aushilftskapitän Heini erlöste die verbleibenden 8 Latzfonser Feldspieler mit seiner gutmütigen Zusage zum frühzeitigen Spielabpfiff. Weil selten erlebt, wussten wohl auch die Gäste nicht, dass eine recht happige Strafe laut Comunicato trotzdem fällig wurde, vielleicht hätten sie sonst noch durchgebissen, um dem Steff die Möglichkeit für noch einen Assist oder ein Tor zu geben, um so diesen lästigen Gernot aus dem Wipptal in der Scorerliste in letzter Minute abzuhängen. So aber blieb es nach 78 Minuten beim Ausgleich in dieser Kategorie und beim 4:1 Endstand, der uns am Ende nicht nur eine gelungene Rückrunde ohne Heimspielniederlage, sondern mit 40 Punkten auch die beste Saison seit Jahren bescherte.
Das Adieu und Merci für die Abgänger gabs nicht nur beim Daverda-Grillmenü danach (Danke dafür!), sondern gibt’s natürlich auch schriftlich. Aber erst etwas später.