Sie gipfelte mit dem dreimaligen Sprung auf das Treppchen in der Bezirksklasse Chemnitz Staffel ein (3. Platz/1991; 2./1992, 2./1993). In zwölf Jahren Bezirksklasse (Karl-Marx-Stadt/Chemnitz) bestritt der FSV dort 334 Spiele. Davon gewann er 122, spielte 72 Mal remis und verlor 140 Partien bei einem Torverhältnis von 523:567. Die Weischlitzer Sportfeste besitzen eine große Tradition. Das erste fei
erten die Weischlitzer Fußballer mit ihren Gästen und der Dorfbewohner bereits am 29. September 1946. Das Turnier gewann damals Plauen West im Finale gegen Weischlitz mit 2:1 Toren. Im Halbfinale hatte die SG Weischlitz die SG Oelsnitz mit 2:0 besiegt. Auch das Rahmenprogramm konnte sich damals sehen lassen. Dazu gehörten Jugend- und Knabenspiele und ein Frauenhandball-Werbespiel zwischen Plauen-Nord und Plauen-Reusa. Wie damals üblich auf dem Großfeld. Die Namen der Weischlitzer Fußballvereine in 60 Jahren sagen etwas aus über die Sponsoren in der jeweiligen Zeit. Zunächst hießen alle Sportvereine in Deutschland nach dem Krieg Sportgemeinschaft (SG). Die Siegermächte hatten die vorher üblichen Bezeichnungen verboten. So kam es zum Beispiel in Plauen zu den Bezeichnungen Nord, Ost, Süd und West. Später kamen die Namen der unterstützenden Betriebe dazu. So kam zunächst der Name MAS-Reichsbahn Weischlitz zustande. MAS hieß Maschinenausleihstation für die Bauern. Das war der Vorgänger des heutigen Metallbau Weischlitz. Der damit als ältester Sponsor der Weischlitzer Fußballer erkannt wird. Zentral wurden später in der DDR-weit für die einzelnen Betriebe und Institutionen vorgegeben. So kam es zu dem Namen BSG (Betriebssportgemeinschaft) Traktor Weischlitz. Nach der Wende gründete sich der FSV (Fußballsportverein). Der Zusatz Bau war der Reminiszenz an die damaligen Hauptsponsoren, die Weischlitzer Baubetriebe WTU und HTW (inzwischen insolvent), geschuldet