AchtsamKai

AchtsamKai 🧑🏻‍💼Erfolg im Business
🧘🏻‍♂️ Regelmäßige Mediation
➡️ für Entwicklung & Veränderung

Ich weiß noch ganz genau, wie Papa erzählte, Mama würde als Schmetterling zurückkommen.
Ich weiß noch ganz genau, dass e...
07/06/2025

Ich weiß noch ganz genau, wie Papa erzählte, Mama würde als Schmetterling zurückkommen.
Ich weiß noch ganz genau, dass es für mich eine Weile tröstend war.
Ich weiß noch ganz genau, dass ich irgendwann aufhörte, daran zu glauben.
Immer wieder gab es Momente, in denen ein Schmetterling vorbeiflog und ich hörte: „Schau mal! Das ist bestimmt Nora.“

Aber ich wollte es nicht sehen. Ich konnte es nicht mehr glauben.
Ich wollte keinen Ersatz in einem Schmetterling finden – ich wollte meine Mama.

Vorgestern saß ich zum Abschied von meinem Freund auf einer Bank – traurig und kraftlos.
Ich wünschte mir für einen Augenblick jemanden, der jetzt einfach bei mir bleiben und mich halten würde.

Und plötzlich war sie da – und ich konnte es vielleicht das erste Mal wirklich erkennen.
Ein Schmetterling flog auf mich zu und setzte sich auf mein Bein.
Dann auf meine Hand.
Dann auf meinen Kopf.
Wir bewegten uns, doch der Schmetterling erschrak nicht, sondern flog um uns herum und landete immer wieder auf mir.
Wir redeten in diesem Moment nicht miteinander, bis mein Freund den Schmetterling auf meinem Finger ansah und sagte: „Das ist auf jeden Fall deine Mama, Lila.“

Ich fing augenblicklich an zu weinen, aber es fühlte sich befreiend an – und vor allem behütet.
Sie hat gesehen, wie traurig ich bin, und ist gekommen – so, wie sie es versprochen hat.

Denn Mama schrieb in ihren letzten Worten an mich:
„Aber wenn du mich nicht vergisst, werde ich bei dir sein. Deine Hand halten, wenn du traurig bist. Dir vertraute Worte zuflüstern, wenn du dich einsam fühlst. Und mich still freuen, wenn du glücklich bist.“

Soll ich an die Schmetterlingsgeschichte glauben?
Natürlich kann ich nicht wissen, ob sie wahr ist – das werde ich niemals.

Aber wenn mir etwas zufliegt, Halt gibt und guttut, dann nehme ich es an.
Wenn ich jetzt einen Schmetterling sehe, werde ich wieder an dich denken.
Ich werde mich in diesem Moment an dich erinnern – und mich dir für einen Flügelschlag lang nah fühlen.

20/01/2025
Kommst du in der Meditation einfach nicht weiter?Du praktizierst vielleicht schon eine Weile, aber fühlst dich trotzdem ...
04/12/2024

Kommst du in der Meditation einfach nicht weiter?

Du praktizierst vielleicht schon eine Weile, aber fühlst dich trotzdem rastlos oder nicht „am Ziel“?
Das liegt oft daran, dass Meditation kein Weg ist, um irgendwo anzukommen – sondern um wirklich hier zu sein.

Anzukommen bedeutet, bei dir selbst zu sein. Genau jetzt. Ohne Druck, ohne Selbstoptimierung. Einfach bewusst leben und spüren, was ist.

Auf diesem Weg macht es Sinn, sich begleiten zu lassen. Genau darum bin ich hier. ❤️
Schau dir an, was Kirstin über den Kurs sagt – vielleicht ist das genau der Impuls, den du gerade brauchst.

Hast du Fragen, Hindernisse, Zweifel? Nutze gern die Kommentare.

Dein Advent beginnt schon heute
25/11/2024

Dein Advent beginnt schon heute

Mehr Besinnung in deinem Advent

Als ich mit dem Meditieren anfing, hatte ich ein klares Ziel: Ich wollte mich optimieren. Diszipliniert üben, mich schne...
10/09/2024

Als ich mit dem Meditieren anfing, hatte ich ein klares Ziel: Ich wollte mich optimieren. Diszipliniert üben, mich schnell besser fühlen und nie wieder von Schmerz oder Leid überwältigt werden. Wird doch überall versprochen: Meditiere regelmäßig und finde Harmonie! Doch was ich tatsächlich erreichte? Mich hin und wieder von meiner Trauer abzulenken.🧘‍♂️

Statt einer tiefen Veränderung erlebte ich vor allem eines: Beruhigung.🙂‍↕️

Viele glauben, dass Meditation bedeutet, sich zu beruhigen, positive Zustände zu erzeugen oder Stress zu eliminieren. Auch ich dachte das lange. Doch nach drei Jahren intensiver Praxis wurde mir klar, dass ich falsch lag. Ein weiterer Schicksalsschlag brachte alles an die Oberfläche, was ich bis dahin nicht fühlen wollte. Ich war am Ende – nichts schien zu helfen. Keine Strategie funktionierte mehr, um die Kontrolle zu behalten.

An diesem Punkt musste ich damit beginne, mich zu ergeben. Ich musste wahrzunehmen, was da alles an Trauer, Wut, Frust, Verzweiflung und Angst in mir schlummerte. Statt diese Gefühle loswerden zu wollen, begann ich langsam Meditation dafür zu nutzen, ihnen Raum zu geben, mich diesen Gefühlen zu nähern und Mitgefühl zu entwickeln.😌

Heute überraschen mich diese Gefühle kaum noch. Wenn Traurigkeit, Wut oder Angst auftauchen, begrüße ich sie wie alte Bekannte. Ich habe Freundschaft geschlossen und muss weder davonzulaufen oder gegen sie ankämpfen. Das ist für mich wahre Freiheit: Ich muss mich nicht verstecken – weder vor mir selbst noch vor anderen. Der Nebeneffekt, ich habe weniger Stress und tiefere Verbindungen zu mir und den Menschen um mich herum.

Du musst natürlich nicht erst zusammenbrechen, um Deine Meditationspraxis anzupassen. Oft hilft es, mit erfahrenen Lehrer*inen zu arbeiten, die schauen, ob das, was Du auf dem Sitzkissen machst, wirklich zu Veränderung führt – oder nur kurzfristig beruhigt.

Hast Du Fragen oder möchtest Du Deine eigenen Erfahrungen teilen? Ich freue mich auf Deine Kommentare.✍️

Es sind noch einmal Plätze im aktuellen MBSR-Kurs frei geworden. Am Dienstag geht es los! Deine Chance hin zu weniger St...
25/04/2024

Es sind noch einmal Plätze im aktuellen MBSR-Kurs frei geworden. Am Dienstag geht es los! Deine Chance hin zu weniger Stress …

Buchen Sie einen 8-Wochen MBSR-Kurs in Weimar in Thüringen und reduzieren Sie nachweislich Stress.

🍷 Gerätst du auch immer wieder an Menschen, die Wein loben, aber Wasser liefern? Menschen, die wach, weise und weltgewan...
18/08/2023

🍷 Gerätst du auch immer wieder an Menschen, die Wein loben, aber Wasser liefern? Menschen, die wach, weise und weltgewandt erscheinen, sich jedoch als befangen, blind oder blockiert herausstellen.

💔 Herzensmenschen, die sich dem Leben öffnen, aber beim kleinsten Konflikt den Kontakt meiden – Facilitator des Friedens, die bei der geringsten Provokation die Fäuste ballen.

🌌 Freigeister, die von Unendlichkeit sprechen, aber ständig unter Druck stehen – schwebende Seelen, die über die Hürden des Alltags stolpern.

🧘 Meister:innen des Mitgefühls, die ihre Grenzen wahren, um den Schmerz anderer zu ignorieren – Achtsamkeits-Apostel, die sich in ihren Projektionen verstricken.

🌐 Besonders in der Conscious-Community mangelt es nicht an Willen und Wissen, doch oft an Geduld und Übung, um eindrucksvolle Worte in nachhaltige Taten umzusetzen.
🧘 Achtsamkeit und Meditation sind jedoch nicht für flüchtige Selbsterfahrungen gedacht, weshalb diese Werkzeuge oft vernachlässigt werden.

⏳ Nachhaltige Heilungsprozesse sind anspruchsvoll und erfordern Zeit. Es geht nicht nur um Licht, sondern auch um Schatten. Nicht darum, sich selbst Gutes zu tun, sondern der Welt weniger Leid zuzufügen.

❤️ Um weniger Schaden zu verursachen, müssen wir bereit sein, unserem eigenen Schmerz zu begegnen und ihn zu verarbeiten. Um unnötiges Leid zu verhindern, müssen wir lernen, uns unserer eigenen Wunden bewusst zu sein und ihnen mit Mitgefühl zu begegnen.

🌟 Nur mit ausreichend Bewusstsein können wir uns unserer Ängste und Projektionen bewusst werden und verhindern, dass wir uns in ihnen verfangen und anderen schaden.

💪 Für dieses Training braucht es Entschlossenheit, regelmäßiges Üben und Lehrer, die uns darauf hinweisen, wenn wir reaktiv handeln und anderen damit schaden. wenn wir reaktiv handeln und anderen damit schaden.

🗯️ Welche Erfahrungen machst Du in diesem Bereich?

Alle Menschen auf diesem Foto sind nun tot. Eine ganze Familie aus Vater, Mutter, Tochter und Sohn. Opa, Oma, Tante und ...
17/08/2023

Alle Menschen auf diesem Foto sind nun tot. Eine ganze Familie aus Vater, Mutter, Tochter und Sohn. Opa, Oma, Tante und Papa. 🖤

Diesem Umstand bewusst zu begegnen macht wach für das Leben. Denn fliehen wir vor dem Fakt unserer Sterblichkeit, wird der Tod zum Verfolger. Laden wir ihn ein und begegnen ihm, kann er zum Begleiter werden. Uns immer wieder daran erinnern, was wichtig und was nichtig ist.

Es ist die Angst, die uns rasend macht und das Innehalten erschwert. Es ist der Tod, der flüstert: »Stop and smell the roses.«

Er erinnert uns an die Vergänglichkeit aller Dinge und unseres Daseins. Spiegelt uns den menschlichen Irrsinn, Besitz anzuhäufen. Macht wach für das, was zählt. Es zählt Bewusstheit für das Wunder des Lebens. Für all die faszinierenden Sinneseindrücke eines Tages. Für den Raum, der es ermöglicht, den Herausforderungen eines Lebens zu begegnen.

Es zählt die Liebe, die sich im Angesicht von Leid in Mitgefühl verwandelt und Vergebung ermöglicht. Es bleibt die Liebe, die sich im Angesicht von Glück in Mitfreude verwandelt und Zufriedenheit ermöglicht.

Am Ende sind es stets die Füße auf dem Boden (für Bewusstheit) und die Hand auf dem Herzen (für Liebe), die uns ermöglichen, mit dem Leben in direktem Kontakt zu sein und den Tod zu begegnen.

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Im Moment bin ich auf Reisen - sowohl im äußeren Leben als auch in meiner inneren Welt als Meditationslehrer. Unterwegs ...
26/07/2023

Im Moment bin ich auf Reisen - sowohl im äußeren Leben als auch in meiner inneren Welt als Meditationslehrer. Unterwegs in der Fülle des Lebens und der Möglichkeiten, die es uns bietet. Während ich im Zug sitze, die Augen geöffnet halte und die vorbeiziehende Landschaft betrachte, spüre ich eine tiefe Verbundenheit mit dem gegenwärtigen Moment 🚆🌄. Die ruhige Fahrt wird zu einem Spiegel meiner Meditation, wo ich den Raum zwischen den Gedanken und Emotionen wahrnehme.

Und während der Zug immer weiter voranschreitet, wird mir bewusst, dass diese Reise im Grunde eine Reise zu mir selbst ist. Jeder Moment, den ich achtsam verbringe, ist ein Schritt auf dem Weg zu innerer Klarheit und Gelassenheit. Die äußere Reise mag ein Ziel haben, aber die innere Reise ist eine fortwährende Entdeckungsreise 🧭🌌.

In der Stille des Zugs entdecke ich, dass der Raum, den wir suchen, immer in uns ist. Er bleibt konstant und bedingungslos, egal wohin wir uns im Leben bewegen. Ob wir vor etwas fliehen oder einem Ziel entgegenstreben, dieser Raum ist immer präsent. Die Reise lehrt mich, im Hier und Jetzt zu verweilen, bewusst die Schönheit der Gegenwart zu schätzen und loszulassen, was vorbei ist oder noch kommen mag. ✨🌿

Die Zugfahrt wird so zu einer Metapher für das Leben selbst. Immer unterwegs, ständig in Bewegung und doch mit der Möglichkeit, in jedem Augenblick anzukommen. Es erinnert mich daran, dass ich, egal wohin ich reise, bereits hier bin - vollständig, präsent und bereit, das Leben in seiner ganzen Tiefe zu erfahren. 🌟🙏

Adresse

Ludwig-Feuerbach-Str. 9
Weimar
99425

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