29/08/2019
Liebe Leute, lest Euch den Spielbericht unseres ersten 11 vs. 11-Spiels durch. Es lohnt sich. :-D
BS Boys gewinnen für Hobbyniveau intensives Spiel mit 8:5 --- Chancenvergabe hätte sich beinahe gerächt --- BSW lag neun Minuten vor Schluss noch mit zwei Toren zurück --- Nordoberpfalzlegende Michael 'Der Mörxianer' Merkl debütiert
Torfolge:
0:1 Sascha Hahn (31.), 0:2 Michael Merkl (36.), 1:2 Tobias Häußler (40.), 1:3 Michael Merkl (41.),
2:3 Tobias Häußler (45+2), 3:3 Tobias Häußler (49.), 4:3 Nico Wittmann (55.), 5:3 Tobias Häußler (64.), 5:4 Michael Veccaro (81.), 5:5 Michael Veccaro (83.), 5:6 Ufuk Beyhan (88.), 5:7 Sascha Hahn (90.), 5:8 Patrick Lache (90.+3)
Schiedsrichter: Dominik Ramsauer
Zuschauer: 35 (Realschulsportplatz)
Aufgebot BS 2012 Weiden:
Justin Tryscien - John Häring, Marcel Forster, Daniel Meinke (69. Ufuk Beyhan), Andreas Schmidt (19. Dominik Tlusty) - Jermaine Porter, Moritz Kamm, Patrick Lache, Michael Veccaro, Sascha Hahn - Michael Merkl
Nachdem der BSW zuletzt mit großartigen Erfolgen auf Sand glänzen konnte, traf man sich erstmals zu einem 11 vs. 11 auf Rasen. Der Realschulsportplatz in Weiden bot bei sonnigem Abendhimmel vor knapp 40 Zuschauern optimales Ambiente.
Zudem gab sich Capo Patrick Lache, der seine Amtszeit bis zur gefundenen Nachfolge kurzerhand verlängerte, sehr zufrieden über die Debüts der SV-Detag Altstars Michael "Wendler" Veccaro und Jermaine Porter, Kumpel Dominik "Knusprig" Tlusty, den kurzfristig eingesprungenen Jungspunden Andreas Schmidt und Ufuk Beyhan, sowie dem endlich vollzogenen Top-Transfer von Michael "Mörxi" Merkl. Erfreut war man auch über das Comeback von Daniel Meinke.
Das Spiel begann, wie es sich beide Mannschaften zu denken vermochten. Die als Favorit angetretenen Beachboys erspielten sich ein Chancenplus, doch jeder einzelne Schütze fand seinen Meister im überragenden Rum + Ehre-Keeper Alexander Golling. Nach einer super Kombination spielte dann Sascha Hahn den Dosenöffner (sieht ihm zugegebenermaßen ähnlich) und erzielte das hochverdiente 0:1 für BS Weiden. Unmittelbar später spielte Selbiger Michael Merkl den Ball mustergültig in den Lauf. Dieser blieb kälter als ein sibirischer Heizpilz und erhöhte zum 0:2. Etwas aus dem sogenannten Nichts ließ R+E-Capo Tobias Häußler dem BSW-Keeper Trsyscien keine Chance und verkürzte aus 16 Metern auf 1:2. Das Hinterherhechten zum Ball sollte Justin Tryscien demnächst aber bitte im 4-Meter-Becken der Weidener Thermenwelt üben.
Wie soll es anders sein, holte erneut Michael Merkl die Kohlen aus dem Feuer und erzielte nach einer Vorlage von Michael Veccaro das 3:1. Dem agilen Veccaro war dabei deutlich anzusehen, dass er kürzlich das Rauchen aufgab. Etwa fünf Minuten vor Anpfiff.
Mit dem Halbzeitpfiff dann die erste strittige Entscheidung des ansonsten stets bemühten Schiedsrichters Dominik Ramsauer. Nach einem Pressball zwischen BSW-Keeper Justin Tryscien und Rum + Ehre-Stürmer Häußler fiel Tryscien zu Boden. Entschuldigung geht an dieser Stelle raus an die Stadtgärtnerei, die die Mulde morgen Vormittag zu bereinigen versuchen wird. Häußler schob ins leere Tor ein und mit einer 2:3-Führung ging es in die Pause.
Das obligatorische Pausenoettinger machte der führenden Truppe wohl mehr zu schaffen als der anderen.
Ehe man sich versah, gelangen den Hausherren durch den dritten bzw. vierten Treffer von Tobias Häußler sowie einem weiteren Tor von Nico Wittmann drei schnelle Tore zur 5:3-Führung. Dieser Dreier ginge wohl auch den Kardashians zu schnell.
Eine gefühlte Steinzeit rannten die BSWler nun an, doch ein Kopfball von Moritz Kamm, ein 1 gg. 1 durch John Häring sowie ein Pfostenschuss durch Patrick Lache fanden entweder in R+E-Keeper Golling oder eben im Alu seinen Meister.
9 Minuten vor Schluss musste dann ein raffinierter Freistoß von Michael Veccaro herhalten. Wenngleich stoßen nicht zu seinem Grundrepertoire gehört, verkürzte er damit zum 5:4. Zwei Minuten später gleichte er aus ähnlicher Distanz zum 5:5-Unentschieden aus. Das Spiel, das zunehmend an der Kondition zerrte (Der Ball hatte mehr Luft als alle Akteure), stand nun auf Messers Schneide.
Plötzlich tauchte der eingewechselte Ufuk Beyhan, den man sonst nur von den Diskotheken oder der Flosser Kirwa kannte, alleine vor Golling auf und überlupfte ihn mit dem Prototyp Nike Air Force zur viel umjubelten 5:6-Führung. Sascha Hahn, der seinem Ehrenlied alle Ehre machte und an diesem Tag viel lief, erhöhte dann per Flachschuss zum 5:7, ehe Patrick Lache vom Sechzehnereck per Linksschuss (ganz viel R1 gedrückt) zum 5:8-Endstand traf. Dem gingen bereits drei Alutreffer voraus. Die hatte er zuletzt, als er sich beim letzten Kochen dreimal an der Dunstabzugshaube stieß.