18/06/2026
☀️ Hufrehe im Sommer: Wenn die Routine zur Falle wird. 🐴👇
Das Angrasen ist geschafft, das Wetter ist warm und die Weidezeit fühlt sich nach entspannter Routine an. Doch genau hier lauert der Denkfehler! Viele Pferdebesitzer wiegen sich im Hochsommer in falscher Sicherheit. Die Wahrheit ist: Die Weide bleibt die ganze Saison ein Risiko – besonders bei Hitze und Trockenheit.
Warum? Weil Trockenstress das Gras gefährlich macht!
Wenn die Sonne brennt, produziert die Pflanze fleißig Energie. Fehlt ihr aber durch Dürre das Wasser zum Wachsen, kann sie diese Energie nicht verbauen und lagert sie als Speicherzucker (Fruktan) ein. Kurze, abgegraste oder vertrocknete Koppeln sind deshalb alles andere als harmlos!
Christophs Checkliste für den Sommer:
🌾 Wetter vor Uhrzeit: Sonne plus Trockenheit oder kalte Nächte treiben das Fruktan hoch – egal wie spät es ist.
🐴 Individuell hinschauen: Pferde mit EMS, Cushing, Übergewicht oder leichtfuttrige Robustrassen brauchen strikte Weidegrenzen.
🪣 Wasser marsch: Zu wenig Flüssigkeit im Kreislauf verstärkt den Stress für den Pferdekörper massiv.
🌾 Heu vor der Weide: Das nimmt den Heißhunger und beruhigt das Fressen auf der Koppel.
Du kommst aus Vlotho, Herford, Bad Oeynhausen, Bad Salzuflen oder Porta Westfalica und bist unsicher, ob deine aktuelle Futterration zum Sommerwetter passt? 🌾
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💬 Wie handhabst du den Weidegang im Hochsommer? Schreib es uns in die Kommentare! 👇