25/09/2024
Saisonrückblick Sommer 2024
Damen
Am letzten Spieltag reisten unsere Damen 60 mit einem Verlustpunkt zum verlustpunktfreien Tabellenführer Burgfarrnbach. Ersatzgeschwächt war diese Aufgabe etwas zu groß. Am Ende steht aber ein sehr starker zweiter Platz mit 9:3 Punkten in der Landesliga 1.
Die Damen 40 starteten in der Nordliga 2 mit drei Niederlagen, drehten dann aber auf und holten sich die letzten vier Spiele allesamt. Dieser furiose Endspurt brachte das Team noch auf Platz vier.
Jugend
Die Bambini-Mannschaft schloss mit Rang 3 in der Nordliga 3 ab.
Zwei knappe Niederlagen, zwei Siege und ein Unentschieden brachten für die Knaben-Mannschaft Rang 3 in der Nordliga 4.
Gleich am ersten Spieltag trafen unsere Junioren auf die dritte Vertretung vom TB Erlangen. 3:3 endete diese Partie. Beide Teams fingen sich im Verlauf der Saison keinen weiteren Minuspunkt ein, der TB sicherte sich aber über das bessere Matchverhältnis Platz 1 in der Nordliga 3.
Wie bei den Junioren gab es auch bei den Juniorinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TB, hier jedoch mit der ersten Mannschaft vom Nachbarn. Auch hier endete der direkte Vergleich mit 3:3 und auch hier setzte sich am Ende der TB mit dem besseren Matchverhältnis punktgleich durch.
Herren
Unsere zweiten Herren gingen mit einem Mix aus jungen Talenten und erfahrenen Routiniers in der Nordliga 2 an den Start. Abteilungsleiter Ingo Weber gelang es vorzüglich diesen spannenden Kader durch die Saison zu führen. Die Junioren arbeiteten sich Schritt für Schritt nach oben und überraschten mit einer starken Performance, die sich auch in der Tabelle mit Platz 3 widerspiegelt.
Für die ersten Herren 40 wie auch für die Herren 50 ging es einige Jahre gegen den Abstieg aus der Landesliga, bevor beide Teams zur Überraschung aller 2023 in die Bayerliga aufgestiegen sind. So geschickt, wie sie früher dem Landesliga-Abstieg entgingen, zogen beide Teams nun auch in der Bayernliga den Kopf aus der Schlinge. Großes leisteten dabei die Mannschaftsführer Tobas Nassal, Moritz Brückner und Stefan Rüttinger. Sie führten den sehr dünnen Kader der beiden H40- und des H50-Teams mit sehr viel Geduld und Fingerspitzengefühl durch die Saison.
Den Herren 40 gelang der Klassenerhalt frühzeitig. 6:8 Punkte brachten den drittletzten Platz in der Bayernliga. Mit einem Blitzstart war der Abstiegskampf schnell ad acta gelegt. Herausragend dabei der Heimspiel-Sieg gegen bärenstark aufgestellte Chamer mit der Entscheidung in einem eigentlich nicht gewinnbaren Dreierdoppel.
Einen wilden Ritt durch die Landesliga 2 haben die zweiten Herren 40 hinter sich. Letztlich erreichte die personell oft ausgedünnte Mannschaft 6:8 Punkte und den Klassenerhalt.
Die Herren 50 starteten nicht unerwartet mit 0:10 Punkten gegen die mitunter sehr übermächtige Konkurrenz. Die Chancen auf Punkte ergaben sich am Ende der Saison. Die Mannschaft präsentierte sich topfit in diesen Alles-oder-Nichts-Partien. Einem 7:2 beim TSV Etting-Ingolstadt folgte ebenfalls ein 7:2 im letzten Saisonspiel gegen den TC Rothenburg/Tauber. Die hierbei erzielten vier Punkte reichten zum drittletzten Platz und somit zum Klassenerhalt.
Der Abstieg aus der Bayernliga im Vorjahr war schmerzhaft für die ersten Herren. Dementsprechend entschlossen trat die Mannschaft in dieser Saison an. Mit 14:0 Punkten holten sich die Herren die Meisterschaft in der Landesliga 1 und die damit verbundene Rückkehr in die Bayernliga. Dabei gaben die SCU-Spieler nur drei Einzel in dieser Saison ab. Platz zwei belegt der TC RW Erlangen, Platz drei der TSV Altenfurt.
Nachdem sich Alexander Wolfschmidt im vierten Spiel eine schwere Verletzung zuzog, die ihn noch lange begleiten wird, und Christopher Bär im Rahmen seines Studiums nach Südamerika reiste, wackelte das bis dato stabile Mannschaftskonstrukt kurzzeitig. Die verbliebenen Spieler meisterten die Situation jedoch mit Bravour.
Die Vorfreude auf die Bayernliga-Saison 2025 ist bereits jetzt groß, ebenso aber auch der sportliche Sprung hin zu dieser starken Liga.
Für den SCU spielten: Alexander Wolfschmidt, Jean Zietsman, Benedikt Novak, Alex Solanki, Andreas Kauntz, Anton Hofmann, Markus Staudacher, Christopher Bär.