26/09/2026
Zwei Meisterschaften am 19.09.2026: Zweimal Bronze, starke Auftritte und wertvolle Erfahrungen
🇩🇪IFK Deutsche Meisterschaft
➡️ca. 250 Kämpfer
➡️11 Nationen
➡️unser Ergebnis:
🥉Tim Nöbel
🥉Melih Colak
🇭🇺IBK Weltmeisterschaft
➡️ca. 360 Kämpfer
➡️26 Nationen
Am 19.09.2026, gingen fünf Athleten bei zwei großen Turnieren an den Start: Melih Colak, Edmin Taletovic und Tim Nöbel bei den IFK German Open, Emir Bozbayir und Liana Ertel bei der IBK-Weltmeisterschaft in Budapest.
Trotz wenig Wettkampferfahrung überraschte Tim Nöbel mit Selbstbewusstsein und anspruchsvollen Techniken, die selbst viele Fortgeschrittene nicht sicher beherrschen. Erst gegen einen erfahrenen Braungurt musste Tim seine erste Niederlage hinnehmen. Hochverdient sicherte er sich Bronze.
Nach längerer Pause kehrte Edmin Taletovic auf die Matte zurück. Edmin setzte viele Techniken erfolgreich um. Ein klarer Kopftreffer durch einen gedrehten Kick wurde nicht von allen Kampfrichtern gesehen und deshalb nicht gewertet. Durch die anfängliche Aufregung agierte Edmin etwas hastig und übersah einen Kopftritt, der am Ende entscheidend war. Mit seiner Leistung zeigte Edmin, dass er nichts von seiner Klasse verloren hat – im Gegenteil: Er ist stärker als je zuvor!
Für Melih Colak, unseren ältesten Kämpfer, war die Herausforderung groß. Als erwachsener Anfänger traf er auf Gegner mit vielen Jahren Wettkampferfahrung und hatte mit der eigenen Aufregung zu kämpfen. Dennoch stellte er sich der Situation und nimmt wichtige Erkenntnisse für seine Entwicklung mit. Melih durfte sich über den dritten Platz freuen.
Während die drei deutschen Starter um Pokale kämpften, standen Emir und Liana bei der IBK-WM in Ungarn auf der internationalen Bühne. Eines vorweg: Beide Sportler sind bei einem Turnier wie einer Weltmeisterschaft genau am richtigen Platz. Hier zählen nicht nur Technik, Schnelligkeit und Ausdauer – sondern auch die Fähigkeit, harte Treffer wegzustecken.
Emir Bozbayir trat in einer mannstarken Gruppe an. Sein Gegner aus Polen hielt gut dagegen, dennoch war Emir über weite Strecken der aktivere Kämpfer. Einen eindeutigen Treffer werteten nur zwei der Kampfrichter. Dadurch verpasste Emir leider den Einzug in die weiteren Runden.
Auch Liana Ertel bekam es bereits in ihrem ersten Kampf mit einer starken Gegnerin zu tun – der späteren Gruppensiegerin. Liana landete bereits nach wenigen Sekunden ihren ersten Treffer. Kurze Zeit später gelang Liana ein weiterer Treffer, der allerdings nur vom Hauptkampfrichter gesehen und deshalb nicht gewertet wurde. Kurz danach wurde Liana durch ihren gelockerten Gürtel abgelenkt und kassierte dadurch einen Treffer. Es ging in die Verlängerungsrunde. Gegen Ende der zweiten Runde blühte Liana auf. Zum Schluss gab es aber bei beiden keinen eindeutigen Wirkungstreffer mehr, sodass die Kampfrichter entscheiden mussten. Während Liana bei der Entscheidung stabil und in Topform stand, war ihre Gegnerin deutlich außer Atem. Dennoch entschieden sich drei der fünf Kampfrichter für die ungarische Kämpferin.
Wir tragen es mit Fassung. Nächstes Jahr sind die beiden – und sicher noch weitere starke Okami Fighter – wieder am Start. Dann werden die Karten neu gemischt. Osu!