Ernest Lieb entwickelte in den 1960ern diesen Stil unter dem Namen American Ji-Do-Kwan System als Symbiose verschiedener Kampfkünste. Die Techniken wurden aus verschiedenen Kampfsystemen entnommen, wie z. Karate, Taekwondo, Jujutsu, Judo, Aikido, Kung-Fu, Hapkido und Kobudo. Des Weiteren enthält das AKS, dank der Militärlaufbahn Liebs, eigene Techniken, die zum Teil aus dem Inventar des militärisc
hen Nahkampfes sowie dem des zivilen Polizeibereiches stammen. Das System verfügt daher über eine besondere Stärke im Bereich der Selbstverteidigung. Es besitzt eigene Katas, sowohl mit als auch ohne Waffen. 1997 wurde AKS als Stilrichtung in den Karate Verband Niedersachsen (KVN) und später in den Deutschen Karate Verband (DKV) aufgenommen. TRAININGSINHALTE:
Grundtechniken (Kihon)
Kombinationen (Renraku-Waza)
Ausweichtechniken (Tai Sabaki)
Wurftechniken (Nage-Waza)
Selbstverteidigung
Freikampf, Halbkontakt
Traditionelles Kumite
Hebeltechniken
Formen (Kata)
Fallschule
Traditionelle japanische Waffen
Hinzu existieren sogenannte “Altersformen“, die dem Alter oder der eventuellen gesundheitlichen Beeinträchtigung angepasst werden. Dies macht auch bereits “älteren Semestern“ noch den Einstieg in die AKS Kampfkunst möglich. Mehr Infos unter:
www.aks-uetze.eu
www.aks-germany.de
http://de.wikipedia.org/wiki/American_Karate_System