10/09/2026
Reibersdorfer See: Niedrigwasser bleibt größte Herausforderung
Der Reibersdorfer See steht derzeit besonders unter Beobachtung. Bei einer Kontrolle am 30. August 2026 wurde festgestellt, dass der Wasserspiegel inzwischen um rund 35 Zentimeter abgesunken ist.
💧 Hauptursache ist die anhaltende Niedrigwasserphase:
Die beiden Zulaufgräben führen derzeit kaum bzw. überhaupt kein Wasser.
🦫 Auch Biberaktivitäten spielten eine Rolle:
Am Ablaufbauwerk („Mönch“) wurden durch Biber beschädigte Schalbretter festgestellt. Der Bauhof der Gemeinde Parkstetten musste diese austauschen. Erst dabei zeigte sich das Ausmaß der Schäden. Dadurch konnte zusätzlich Wasser aus dem See abfließen.
🌡️ Die Situation bleibt angespannt. Zwar sind die Wassertemperaturen durch die gesunkenen Nachttemperaturen etwas zurückgegangen, dennoch wird das Gewässer weiterhin engmaschig durch Gewässerwarte und Fischereiaufsicht kontrolliert.
⚠️ Langfristig ist eine umfassende Entschlammung des Altwassers unumgänglich. Die zunehmende Verschlammung beeinträchtigt den Wasseraustausch und damit den Lebensraum für Fische und andere Tiere.
👉 Ziel bleibt es, den Reibersdorfer See als wertvollen Lebensraum zu erhalten und rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.