10/12/2018
+ + + COMEBACK + + +
Vergesst das 4:4 im Derby vergangener Saison, oder Tyson Fury gegen Deontay Wilder. Denn gestern konnte das Comeback dieses Millenniums beobachtet werden.
Nach 2-monatiger Abstinenz durfte Taco nach langer Verletzungspause sein Sartelfcomeback geben, nachdem 100% der Trainingseinheiten vergangener Woche verletzungsfrei überstanden wurden.
Ein Spektakel sonder Gleichen. Auch die Fans haben den jungen, aufstrebenden Star frenetisch empfangen und lauthals Sprechchöre durch ganz Stadtlohn von sich gaben. Gänsehaut.
Beinahe so genial ist das Comeback auf unserer Facebookseite. Aufgrund von Schulungen in der Presseabteilung konnte die Seite nicht mehr gepflegt werden. Wird in Zukunft wahrscheinlich nicht anders sein. Aber wir bemühen uns. Meistens.
Aber kommen wir nun zum Spiel:
Auf einem Platz, der mehr einem Acker glich als einem Fussballfeld, sahen die Vorzeichen nicht gut für die Weltmannschaft DJK III aus. Denn aus den letzten 7 Spielen konnte leider nur 1 Punkt errungen werden.
Doch bei unserem letzten Spiel vor der Winterpause wollten wir unseren treuen Fans noch ein kämpferisches Spektakel liefern.
Nach vorsichtigem Abtasten in den ersten Minuten des Spiels und wenig spielerischen Highlights, kam es in der 14. Minute zu der ersten Chance des großen DJK III. Nach einer Ecke kommt der Ball zu Manuel "Das Radler" Thering, der am linken 16er Eck mit seinem schwachen linken Fuß eine mustergültige Flanke in den 5-Meter Raum schlug, wo Jan-Gerd "Gerrit" Hornhues einfach nur noch den Kopf hinhalten musste. Ein typisches Gerrit-Tor. Er wird quasi angeschossen.
Danach ging das Spiel hin und her. Bis zur 25. Minute. Dort schnappte sich ein Hochmoorianer den Ball, kam aber nicht durch das Abwehrbollwerk unserer Mannschaft, fasste sich ein Herz und haut aus 35,33 Metern das Ding unhaltbar für unseren Aushilfskeeper Dominik Vogt in die obere Rechte Ecke. 1:1.
Dieser Ausgleich war nicht unbedingt verdient, was auch die Minuten bis zum Halbzeitpfiff bestätigten. Symbolisch werde ich 2 Aktionen eben beleuchten.
Situation Uno:
Nach einem missglückten Rückpass auf den Torwart, konnte sich Claudiu kurz vorm Strafraum das Leder schnappen und nur noch mit einem Foul gestoppt werden. aus 16,54 Metern, halb-linker Position versuchte Jochen "Jochi" Dölle sein Glück. Mit seiner berühmt-berüchtigten Schaufel-Technik hob er den Ball nicht nur über die gegnerische Mauer, sondern auch über den Fangzaun. Normalerweise haben wir keine Strafe dafür, wenn der Ball im Spiel über den Zaun geschossen wird, aber für dieses Meisterwerk mussten wir einfach eine Ausnahme machen.
Situation Duo:
Die letzte Szene in der ersten Halbzeit war wieder eine sehr brisante Angelegenheit. Wieder konnte Claudiu in der gegnerischen Hälfte den Ball erobern, zieht in den 16er und wird mit einem brutalen Foul gestoppt. Doch der einzige Pfiff, der dann zuhören war, war der Pfiff zur Halbzeitpause.
In der Halbzeit das nächste Entsetzen. Taco hatte wieder Beschwerden an der Leiste und wechselte sich zur Hälfte selbst aus. Dafür kam Nico "Opa" Terhart ins Spiel.
Die 2. Hälfte begann ebenfalls wenig Spektakulär. Ein klassisches Kreisliga-Gebolze. Erst in der 73. Minute gab es wieder eine Nennenswerte Aktion. Ein Tor für die Gäste aus Hochmoor. Ein Tor welches direkt zu Arnd Zeigler geschickt werden könnte und das nächste Kacktor werden würde. Im eigen 5er bekommt unsere Verteidigung den Ball nicht geklärt und der Gegner steht 5 Meter vorm Tor vollkommen frei und versenkt die Kugel. Das sah auf jeden Fall spektakulärer aus als ich es hier beschrieben habe.
Kurz darauf der nächste Schock. Der nächste Linksverteidiger muss verletzt vom Platz. Bei einem Pressschlag bekommt Opa den Fuß des Gegners unter seinen Schienbeinschoner. Das Schienbein wurde direkt blauer als die Augen von Zooey Deschanel. Somit stand das zweite Comeback von Taco in den Startlöchern. Nach einminütiger Wiederaufwärmung ersetzte er Opa in der 77. Minute.
Der letzte Wechsel ging in der 80. Minute von statten. Co-Kapitän und Co-Trainer Lukas "Morro" Mrotzek verlies den Platz. Für ihn kam Patrick "Spicki" Spicker ins Spiel, der aufgrund seines Zustands, der wohl dem Abend zuvor verschuldet war, vorm Spiel aus der Startelf geflogen ist.
Als der Schiri 4 Minuten Nachspielzeit angezeigt hat, wurden wir verzweifelt. Wir haben Philipp " der Ahlerbeste" Ahler als Stoßstürmer nach vorne geschickt. Und wie der Fussballgott so möchte, war er in der Spielentscheidenden Szene beteiligt. Wir schreiben die dritte Minute der Nachspielzeit. Ahler bekommt am 16er den Ball, legt den Ball auf Gerrit. Der hat Angst zu schießen und spielt den Ball in den Lauf vom schwarzen Blitz Remy Mbuyi. Dieser hat keine Gnade mit dem gegnerischen Torwart und zimmert das Ding aus 5 Metern in den rechten Winkel. Ausgleich. Pure Eskalation auf den Rängen. Schweinehaufen werden gebildet. Die Hälfte der Zuschauer möchte ein Kind von Remy, die meisten davon männlich.
Danach war das Spiel vorbei und wir holen einen Punkt im letzten Spiel vor der Winterpause und sind somit wieder heißer Anwärter auf einen einstelligen Tabellenplatz.
Das war es dann für dieses Jahr.
Euer Pressesprecher.