03/09/2018
Hallo liebe Freunde des gepflegten Rasenballsports :)
Gestern ging unsere Reise mal wieder in das charismatische Coesfeld, wo wir auf einem Acker, ähm...ich meine Rasenplatz die vierte Mannschaft von der DJK Eintracht Coesfeld trafen. Leider forderte dieser Platz schon beim Warmmachen sein erstes Tribut: Nikolaos hat sich bei einer Sprintübung an der Hüfte verletzt . Aber zum Glück konnten wir im Sturm noch auf Claudiu Radut alias 'Herman the German' zurückgreifen, der sich auch wunderbar in das Spiel etabliert hat.
Auch unser Erstaztorwart, die Mauer des Ostens Marek Stowalski könnte wegen erhöhtem Alkoholspiegel nicht am Spiel teilnehmen, weshalb Nilsi wieder ins Tor musste #*hust*alswennlol*hust
Und dann ging das langersehnte Spiel, Aufstiegs- gegen Abstiegskandidat, endlich los.
Beide Mannschaften kamen eher schleppend ins Spiel. Unsere Verteidungsreihe stand wie ein Fels in der Brandung, sodass die Gegner einfach keine Chancen erabeiten konnten. Und wir konnten aufgrund der Platzverhältnisse nicht unser gewohntes Tiki-Taka-One-Touch-Fußball-Kombinantionsspiel umsetzen. Daher mussten wir über den Kampf ins Spiel finden. Und dafür kann es keinen besseren geben als unseren Terrier Patrick 'Spicki' Spicker. Wir schreiben die 13. Spielminute. Langer Bald auf Spicki, welcher aber locker vom Verteidiger abgelaufen wird. Doch so leicht gibt sich Spicki nicht geschlagen, er erkämpft sich an der Außenlinie den Ball, spielt auf den mitgelaufenen Herman, der bis zur Grundlinie läuft und den Ball zurück auf Spicki legt. Von der 16er-Kante trifft er den Ball ausversehen richtig und haut das Ding unhaltbar in die untere Linke Ecke. 1:0. Das ganze Stadion rastet aus und Spicki-Chöre hallen über den ganzen Platz, denn sowas hatte zuvor noch niemand miterleben dürfen. Ein Tor. Von Spicki. Un-f**king-fassbar .
Das 2:0 war eine super Einzelleistung von Claudiu, der sich an der 16er-Linie gegen 3 Leute durchsetzt und den Ball einfach in den Winkel schlenzt.
Halbzeit. In der Ansprache wurde betont jetzt schnell nachzulegen, damit Nilsi endlich seine wohlverdienten Spielminuten im Strum bekommen kann.
Also gaben wir auch alles um das zu erreichen. Allerdings konnten wir nicht unsere zahlreichen 100%igen in Zählbares ummünzen. Es dauerte bis zur 67. Spielminute bis Claudiu endlich das langersehnte 3:0 für uns schoss. Ich weiß leider nicht mehr wie das gefallen ist. Ich hab mich zu der Zeit mit dem Gegner über den Schiri unterhalten, der meiner Meinung nach besser keine Cornflakes zählen sollte, sondern gerne jedes unserer Spiele pfeifen könnte .
5 Minuten später war es dann soweit.Der Welttorhüter Lukas 'Morro' Mrotzek ging für Nils ins Tor, welcher wiederum Remys Platz im Sturm einnahm. Und kaum war Morro im Tor, gab es das erste Mal ein bisschen was zu tun. Aber Morro wäre nicht der weltbeste Torwart, könnte er diese Situation nicht mit einer selbstverständlichen Gelassenheit entschärfen. Ein Beispiel: Der Gegner schießt aus knapp 20 Metern auf das Tor und genau in die Hände von Morro. Gelassen wie er nunmal ist, lässt er ihn zunächst klatschen, sieht das um ihn herum gar kein Gegner steht und haut den Ball einfach nach vorne, wo jeder ungelassene Keeper den Ball im nachfassen in die Hände genommen hätte.
Danach konnte man merken, dass das Charmante Coesfeld sich so langsam aufgegeben hat. Manuel Thering konnte ohne Müh durch 5 Männer durchlaufen und musste den Torwart dann nicht mal ausgucken, denn der hat sich aus Angst schon weggedreht. Tor. 4:0.
Das 5:0 fiel dann durch eine fantastische, wirklich atemberaubende Kombination zwischen Herman und Taco. Es war ein Doppelpassspiel wie aus dem Lehrbuch. TAco bekommt an der Mittellinie den Ball, lässt den ersten Spieler einfach links liegen, spielt den Ball auf Herman, der sich gegen einen weiteren Spieler durchsetzte und schon im 16er stand. Da schaute er einmal hoch und sah Taco ebenfalls in den 16er laufen, doch der Weg war versperrt. Doch dann hatte er einen genialen Einfall: warum nicht einfach den Torwart als Bande nutzen und so den Ball zu Taco bekommen? Gedacht, getan. Nun musste sich Taco nur noch eine Ecke aussuchen und den Ball einschieben. 5:0 🤙
Den Todesstoß verstetze wieder Claudiu in der 90. Minute mit einem feinen Heber über den Torwart aus knapp 27,35 Metern. 6:0 und gleichzeitig auch der Endstand.
In der Kabine gab es noch frischgekühltes Bier, da unser alter Mann, Nico Terhart, seinen gefühlt 40. Geburtstag feierte und seine Kiste in einer Kühlbox mitgebracht hat, die das ganze Spiel über angeschlossen war .
Nächstes Spiel spielen wir wieder Im schönen Stadtlohn und wir würden uns sehr über eine zahlreiche Unterstützung freuen.