23/09/2026
Heute auf der Veranstaltung „Ehrenamt verbindet – Gemeinsam gegen Einsamkeit“ mit Aminata Touré wurde ein Gedanke in den Raum gestellt, der bei mir hängen geblieben ist:
Was macht eigentlich Ehrenamt mit mir selbst?
Darüber habe nachgedacht.
Für mich bedeutet Ehrenamt auch: raus aus der Ohnmacht.
Gerade mein Engagement beim VAMV Landesverband Schleswig-Holstein bedeutet für mich genau das. Ich engagiere mich dort ehrenamtlich und bin zum einen Kontaktstelle für Alleinerziehende im Kreis Plön und in Neumünster, zum anderen setze ich mich für Trennungskinder ein.
Alleinerziehend zu sein, bringt so viele Herausforderungen mit sich. Finanziell, organisatorisch, emotional. Und manchmal fühlt es sich einfach an, als müsste man alles ganz alleine stemmen.
Aber ich möchte nicht nur darüber reden, was fehlt.
Ich möchte mich nicht nur darüber ärgern, was besser laufen müsste.
Ich möchte einfach ins Tun kommen.
Ich kann nicht alles verändern.
Aber ich kann:
➡️meine Erfahrungen einbringen.
➡️Menschen zusammenbringen.
➡️Fragen stellen.
➡️zuhören.
➡️Themen sichtbar machen.
➡️Und ich kann dazu beitragen, dass Alleinerziehende und besonders auch Trennungskinder gesehen werden.
Heute habe ich viele Gespräche geführt, neue Kontakte geknüpft und einige Ideen und Eindrücke mitgenommen, die ich weiterverfolgen möchte.
Und ja, das macht etwas mit mir.
Es macht mich vor allen Dingen glücklich.
Es gibt mir das Gefühl, etwas bewirken zu können.
Und genau deshalb bedeutet mein Ehrenamt für mich nicht nur, anderen etwas zu geben.
Es gibt mir auch ganz viel zurück.
Vielleicht ist genau das, was Ehrenamt bewirken kann und warum Frau Touré das Ehrenamt mit dem Thema Einsamkeit verbunden hat.
➡️Wir werden Teil von etwas.
➡️Wir begegnen Menschen.
➡️Wir merken: Ich kann etwas beitragen.
Und vielleicht beginnt genau da Veränderung.
Nicht damit, dass plötzlich alles anders ist.
Sondern damit, dass wir einfach anfangen...
ZUSAMMEN GEGEN EINSAMKEIT 🤍
-Holstein