01/03/2026
Ich war beim Arzt, da mir bereits in der ersten Schwangerschaft bewusst wurde, ich habe einen Nabelbruch…da ich leidenschaftlich Kraftsport betreibe, war es mir sehr wichtig, dass ich bedenkenlos Sport treiben kann, ohne Gefahr einen Bauchwanddurchbruch zu riskieren.
Wegen des Nabelbruchs, „schließ“ sich meine Rektusdiastase auch nicht - ich bin dauerhaft bei zwei Fingern.
Ich habe mich sehr geschult in dem Thema, selbst in der Schwangerschaft habe ich trainiert, abgeschwächter natürlich - im Hinterkopf hatte ich ja meine Frauenärztin mit ihrer „nicht mehr als 5kg“ These.
Beim Beckenboden Check-up nach der ersten Geburt kam heraus, dank gutem Training und Rückbildung, ist mein Beckenboden top und auch meine Rektusdiastase unbedenklich, da meine Bauchmuskeln alles regeln ;)!
In der zweiten Schwangerschaft habe ich fast ganz normal weiter trainiert ohne Einschränkungen, lediglich auf meinen Körper gehört und dementsprechend die Gewichte oder Übungen angepasst. Mein Geburt war easy, ich riss zwar ordentlich 😄, aber ansonsten war es echt eine so angenehme Geburt ohne lediglich Indikationen 😊. Und da ist er noch…. Der Nabelbruch, die damit resultierende Rektusdiastase. Da mir der Bruch im entspannten Zustand manchmal unangenehme Schmerzen verursacht, möchte ich das beheben lassen. Der Besuch beim Arzt: „ganz klar Nabelbruch - keine geraden Bauchmuskeln trainieren, im Alltag und Sport darauf achten“. Ich fragte, ob ich einmal meine Körpermitte anspannen darf und ob er bitte schauen kann, wie es dann um den Bruch und die Rektusdiastase steht. Was soll ich sagen, der Arzt war sprachlos und ich erklärte, was mein Job ist - eure Trainerin für Kraftsport nach der Geburt. Ich denk mir das nicht aus …Ich selber finde es auch komisch, er hat doch studiert und ich nicht?! Was ich damit sagen möchte, klar musst du anders trainieren nach einer Geburt, vor allem, wenn du noch das ein oder andere Päckchen mit dir trägst, aber du darfst und solltest trainieren, nicht wie viele Ärzte immer meinen…