03/08/2020
1.Spiel nach Corona-Unterbrechung unserer U19 bei Türkücü München
Dieses Jahr wird es wieder schwierig eine gut Funktionierende U19 in der BOL zu stemmen, weil einfach zu wenig Neuburger Talente in der höchsten schwäbischen Liga spielen möchten. So fuhr man mit mit einen 13 Mann Kader, der nur zu 50% aus Spielern bestand, die Fit für die BOL sind, nach München. Die Münchner stellten uns einen 21 Mann Kader entgegen, zwischen BOL und Landesliga-Niveau. Zwar spielten die Gastgeber in der Vorsaison Kreisklasse, und haben für die kommende Saison Kreisliga gemeldet, aber die Ziele den Nachwuchs des Herren Drittligisten sind weitaus höher, so dass ordentlich mit starken Spielern aufgerüstet wurde, um denn möglichen Doppelaufstieg zu schaffen, was ja diese Saison möglich ist.
Die Neuburger hatten in den ersten Zwanzig Minuten sehr wenig Selbstvertrauen und ließen sich in ihrer eigenen Hälfte belagern, so dass es für die Münchner ein leichtes war bis zur Halbzeit mit 4:0 in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte kamen bei Türkücü 10 neue Spieler ins Spiel, die weiterhin Ihr konsequentes gestaffeltes Angriffsspiel durchsetzten und das Spiel mit 9:0 beendeten.
Das sollten nicht bedeuten, das die Neuburger Chancenlos waren, weil sie trotz alledem gut mitspielten und auch zu Torabschlüssen kamen. Mit 3-4 Schlüsselspielern in der Offensive, hätten die Neuburger durch aus mithalten können. Zu schnell waren die Ballverluste in der Gegnerischen Hälfte, weil die Spielerische Qualität und die nötige Kondition fehlte.
Es stellt sich die Frage, ob es so sein muss, dass ein Verein ohne langjährige Jugendarbeit mit Geld, mit der Möglichkeit zum Doppelaufstieg in dieser Saison und einer Meldeliga von der Kreisklasse bis in die Landesliga zu kommen, weil die nötigen Spieler einfach „zugekauft“ werden.
Diese Methode findet man auch auch bei einigen Regionalligisten die damit ihre Jugendarbeit um zwei Ligen höher schrauben wollen mit finanziellen Mitteln.