Jede Frau*, Lesbe*, Inter*-, non-binäre und Trans-Person (FLINT) kann mitmachen, unabhängig von Alter, Fitness, Herkunft und sonstigem! Wir trainieren nicht leistungsorientiert, wir wollen Spaß am Kicken haben! Uns FC Q***r Kickers gibt es nun schon seit rund acht Jahren. Dabei gab es immer wieder "Neuzugänge" sowie "Abgänge", wie im wahren (Fußball)Leben auch ;)
Wir freuen uns über eine bunte Mi
schung fußballbegeisterter FLINT!
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seit der Gründung wird folgendes Selbstverständnis von den Kalinen unterstützt, gefördert und gefordert:
"Intention ist, sich als weiblich / nicht cis-männlich sozialisierter Mensch nicht länger in einer heute immer noch cis-männlich*dominierten Sportart hinter eben diesen Cis-Männern* zu verstecken, sondern auch als FLINT die eigenen Potenziale im Fußball zu entfalten. Trotz aller emanzipatorischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte ist der Fußballsport immer noch eine Art Schutzraum für traditionelles Rollendenken und sich hartnäckig haltende Geschlechterstereotype. Eigenschaften wie Stärke, Kraft und Kampfgeist, die innerhalb des Fußballsports von Bedeutung sind, werden ausschließlich (heterosexuellen) Cis-Männern* zugesprochen. Frauen* / weiblich sozialisierte Menschen und nicht-heterosexuelle Cis-Männer* werden somit aufgrund ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert und es wird ihnen per se eine Untauglichkeit, oder zumindest eine Unterlegenheit in diesem Bereich attestiert. Daraus folgt z.B., dass homosexuelle Profifußballer schlicht als nicht existent dargestellt werden, da Schwulsein mit Schwäche gleichgesetzt wird. Für Frauen* / weiblich sozialisierte Menschen ist das Fußballspielen erst seit den 1970er Jahren offiziell anerkannt. Nach Meinung des damaligen DFB-Vorstandes würden sie ihre Weiblichkeit und sinnliches Aussehen verlieren. Daher untersagte es der DFB seinen Mitgliedsvereinen zwischen 1955 und 1970, Frauen* an den Ball zu lassen und Damen*fußballmannschaften zu gründen. Und auch nach der Aufhebung des Verbots war der Frauen*fußball weiterhin speziellen Einschränkungen unterworfen und ist von einer gleichberechtigten Anerkennung auf Augenhöhe mit dem Männer*fußball noch immer weit entfernt. Noch heute sind diskriminierende “Witze” wie jener, der Frauen*fußball mit einem Pferderennen mit Eseln vergleicht, salonfähig. Die Fußballgruppe FC Q***r Kickers Münster stellt sich ganz klar gegen solch veraltete Geschlechterstereotype und spricht sich gegen Homophobie und Sexismus aus. Gemeinsame Aufwärm- und Technikübungen sollen auf das gemeinsame Fußballspiel vorbereiten. Ganz klar steht für die Fußballgruppe der Spaß am gemeinsamen Kicken und Trainieren im Vordergrund. Die Gruppe erhebt nicht den Anspruch irgendwann mal professionell im Ligabetrieb mitzumischen. Die Teilnahme an Turnieren, Freundschaftspielen und sonstigen Events ist möglich und gewünscht."