28/05/2026
Mein Mann brachte die Kinder ins Bad. Ich saß im Wohnzimmer. Zeitschrift aufgeschlagen, Decke über den Beinen.
Aber ich las nicht. Ich hörte.
Hat er das Handtuch? Ist das Wasser nicht zu heiß? Denkt er an die Zähne?
Nach 20 Minuten stand ich im Flur. „Brauchst du was?“
Er schaute nicht mal mehr hoch.
Er machte das gut. Wenn ich ehrlich bin: Manchmal sogar besser als ich.
Aber mein Kopf kapierte das nicht und mein Körper drehte fast durch.
Lange dachte ich, ich müsste nur mehr vertrauen, dann würde das aufhören. Aber ich konnte nicht. Und ich habe mir Vorwürfe gemacht.
Irgendwann habe ich verstanden: Es war nie ein Vertrauensproblem. Es war ein Sicherheitsproblem. In mir war nie genug Sicherheit, um abzugeben.
Mein Körper hatte früh gelernt: Nur wenn ich alles selbst im Blick habe, ist es sicher. Loszulassen fühlte sich nicht entlastend an. Es fühlte sich gefährlich an. Nicht weil mein Mann es nicht konnte. Sondern weil mein Körper Kontrolle mit Sicherheit verwechselt hat.
Vielleicht kennst du das.
Hör auf, dich dafür zu verurteilen. Deine Kontrolle war einmal die beste Entscheidung, die dein Körper treffen konnte. Das ist dein Kontrollmonster-Modus. Er ist nicht dein Feind. Er hat dich lange beschützt.
Veränderung beginnt nicht mit einem großen Aha. Sie beginnt damit, dass du eines Abends merkst: Du hast eine Stunde nicht hingehört und konntest ganz ruhig deine Zeitschrift lesen.
Heute mache ich diese Arbeit mit anderen Müttern. Seit über 12 Jahren. In über 600 Familien.
👉🏻 Schreib mir „VERTRAUEN“ und ich schicke dir die Infos zu meiner traumasensiblen Arbeit. Keine Vertrauens-Übungen. Sondern die Erfahrung, dass dein Körper sich nicht jede Sekunde absichern muss.
Raus aus dem Kontrollmonster-Modus, hin zu mehr Sicherheit.
Deine Andrea ❤️