12/09/2026
Ich bin ziemlich gut im Funktionieren.
Ich kann organisieren, planen, Dinge erledigen und noch drei neue To-dos im Kopf haben, während ich die ersten fünf abarbeite.
Und genau das ist manchmal das Problem.
Denn nur weil ich noch funktioniere, heißt das nicht automatisch, dass gerade alles gut ist.
Mein Körper sendet mir meistens schon viel früher Signale. Mein Atem verändert sich, mein Kiefer wird fest, ich werde ungeduldiger.
Aber eines meiner deutlichsten Zeichen ist tatsächlich mein Kopf: Ich denke irgendwann nur noch in Aufgaben.
Was muss ich noch machen?
Was darf ich nicht vergessen?
Was kommt als Nächstes?
Und die Frage, die dabei immer leiser wird, ist:
Was brauche ich eigentlich gerade?
Genau deshalb finde ich es so wichtig, die eigenen Stresszeichen zu kennen.
Nicht erst die großen, wenn gar nichts mehr geht. Sondern die kleinen
Veränderungen, die viel früher anfangen.
Bei jedem können die anders aussehen.
Woran merkst du bei dir als Erstes, dass du dich gerade im Funktionieren verlierst?