Riverflowyoga

Riverflowyoga Vinyasa Flow / Prana Flow Yoga

Ich bin ziemlich gut im Funktionieren.Ich kann organisieren, planen, Dinge erledigen und noch drei neue To-dos im Kopf h...
12/09/2026

Ich bin ziemlich gut im Funktionieren.

Ich kann organisieren, planen, Dinge erledigen und noch drei neue To-dos im Kopf haben, während ich die ersten fünf abarbeite.

Und genau das ist manchmal das Problem.

Denn nur weil ich noch funktioniere, heißt das nicht automatisch, dass gerade alles gut ist.

Mein Körper sendet mir meistens schon viel früher Signale. Mein Atem verändert sich, mein Kiefer wird fest, ich werde ungeduldiger.

Aber eines meiner deutlichsten Zeichen ist tatsächlich mein Kopf: Ich denke irgendwann nur noch in Aufgaben.

Was muss ich noch machen?
Was darf ich nicht vergessen?
Was kommt als Nächstes?

Und die Frage, die dabei immer leiser wird, ist:

Was brauche ich eigentlich gerade?

Genau deshalb finde ich es so wichtig, die eigenen Stresszeichen zu kennen.
Nicht erst die großen, wenn gar nichts mehr geht. Sondern die kleinen
Veränderungen, die viel früher anfangen.

Bei jedem können die anders aussehen.

Woran merkst du bei dir als Erstes, dass du dich gerade im Funktionieren verlierst?

Entspann dich doch mal…Ich musste in diesem Urlaub feststellen, dass das bei mir erstmal überhaupt nicht funktioniert ha...
09/09/2026

Entspann dich doch mal…

Ich musste in diesem Urlaub feststellen, dass das bei mir erstmal überhaupt nicht funktioniert hat. 😅

Wobei ich diesen Urlaub anfangs ehrlich gesagt auch gar nicht wirklich als Urlaub gesehen habe.

Ich hatte Arbeit dabei, wir hatten Termine und Familienbesuche und in meinem Kopf war ich noch komplett im Machen.

Also habe ich die ersten Tage versucht, zwischendurch zu arbeiten.

Und wenn ich morgens bis 9 Uhr geschlafen habe, dachte ich nicht: „Offensichtlich bin ich gerade ziemlich müde.“

Sondern eher: „Super. Jetzt ist der halbe Vormittag weg.“

Ich habe darüber nachgedacht, was ich noch erledigen wollte, was ich nicht geschafft hatte und warum ich eigentlich nicht produktiver bin.

Im Urlaub. 🙈

Irgendwann habe ich aufgehört.

Ich habe geschlafen, solange ich müde war.
Den Laptop zugelassen.
Und akzeptiert, dass ich gerade offensichtlich nicht mehr machen, sondern erst einmal weniger machen musste.

Letztendlich hat es nur eine Sache gebraucht, eine Sache, die wir uns leider meist viel zu wenig selbst schenken…Zeit.

Nicht die richtige Atemübung.
Nicht den festen Vorsatz, jetzt endlich zu entspannen. Und auch kein „Jetzt genieß doch mal deinen Urlaub“.

Einfach Zeit.

Denn nur weil außen plötzlich Ruhe ist, heißt das noch lange nicht, dass wir innerlich im selben Moment hinterherkommen.

Manchmal braucht unser ganzes System einfach ein bisschen, bis es merkt: Okay. Ich muss gerade wirklich nichts.

Und vielleicht müssen wir auch daraus nicht wieder die nächste Aufgabe oder uns Druck machen.

Entspannung lässt sich eben nicht auf Knopfdruck herstellen.

Jetzt wo der Urlaub fast vorbei ist, merke ich erst wie sehr ich diese Zeit gebraucht habe …😎

04/09/2026

Momente dieser Tage

Ich habe mir von diesem Urlaub ehrlich gesagt gar nicht so viel erwartet.

Ich war noch völlig im Arbeitsmodus und habe dabei gar nicht gemerkt, wie erschöpft ich eigentlich war.

Und auch die ersten Tage in Kroatien waren alles andere als leicht. Es gab einen Verlust in der Familie meines Mannes und Situationen, die uns als Familie ziemlich gefordert haben.

Irgendwann haben wir uns dann ganz bewusst ein paar Tage rausgenommen.

Nur wir.

Und erst als wirklich Ruhe eingekehrt ist, habe ich gemerkt, wie k. o. ich eigentlich war.

Und wie gut es tut, plötzlich nichts zu müssen.

Wir hatten ein paar unglaublich schöne Tage zusammen. Viel Meer, lange Abende, lachen, reden, zusammen sein.

Eigentlich nichts Spektakuläres aber etwas unglaublich wertvolles.

Momente, die ich am liebsten festhalten würde, eine Zeit, die am liebsten nie zu Ende gehen sollte…

Aber was wäre dann? Wenn diese Momente für immer bleiben würden – wären sie dann noch genauso kostbar?

Wahrscheinlich nicht.

Vielleicht sind manche Momente gerade deshalb so wertvoll, weil wir wissen, dass wir sie nicht festhalten können.

Wir können sie nur einmal erleben und uns für immer daran erinnern und genau das macht sie für mich so wertvoll . 🤍

18/08/2026

Dass wir hier sind, ist für mich oft ein kaum begreifliches Wunder.

Dass wir dieses Leben erleben dürfen. Mit allem, was dazugehört – dem Schönen, dem Schwierigen und allem dazwischen.

Und dann frage ich mich, ob ich eigentlich so lebe, wie ich irgendwann einmal auf mein Leben zurückblicken möchte.

Ich kenne meine Antwort darauf nicht immer.

Aber ich finde, es ist eine verdammt wertvolle Frage. 🤍

Heute habe ich mich mit der Liebe Steffi von Stefanie Fries • Yoga & Prozessbegleitung zusammengesetzt.Denn uns beschäft...
17/08/2026

Heute habe ich mich mit der Liebe Steffi von Stefanie Fries • Yoga & Prozessbegleitung zusammengesetzt.

Denn uns beschäftigen schon länger einige Fragen darüber, wie wir Yoga, Körperarbeit und persönliche Entwicklung heute verstehen und weitergeben möchten.

Was wäre, wenn eine gute Praxis gar nicht darin besteht, einen bestimmten Zustand zu erreichen – sondern darin, wahrzunehmen, was gerade da ist und bewusst darauf antworten zu können?

Was wäre, wenn Entspannung nicht immer das Ziel ist?

Wenn eine intensive Praxis nicht automatisch eine wirksamere Praxis ist?

Wenn Widerstand nicht überwunden werden muss – sondern eine wichtige Information sein kann?

Und wenn Resilienz nicht bedeutet, immer stark zu sein, sondern flexibel mit den unterschiedlichen Zuständen und Herausforderungen unseres Lebens umgehen zu können?

Wir versuchen so oft, möglichst schnell etwas zu verändern:

Stress reduzieren.
Anspannung loslassen.
Zur Ruhe kommen.
Positiver denken.
Uns besser fühlen.

Aber was passiert, wenn wir nicht sofort verändern wollen, was gerade da ist?

Wenn wir zuerst wahrnehmen.
Verstehen.
Fühlen.

Und uns dann fragen:

Was brauche ich gerade?
Was unterstützt mich?
Welche Möglichkeiten habe ich?

Vielleicht geht es weniger darum, unseren Körper – oder uns selbst – in einen bestimmten Zustand zu bringen.

Sondern wieder zu lernen, unseren Körper als Quelle unserer Wahrnehmung zu verstehen.

Wahrnehmen, was ist. Entdecken, was möglich ist.

Aus genau diesen Gedanken entsteht bei Steffi und mir gerade etwas Neues. 🤗

Wir verbinden dabei zwei Perspektiven, die uns beiden sehr am Herzen liegen
– und von denen wir heute wieder gemerkt haben, wie wunderbar sie sich ergänzen.

Mehr dazu ganz bald 💕

13/08/2026

Lange dachte ich, eine gute Yogapraxis müsste anstrengend sein. Sonst hatte ich das Gefühl, sie zählt nicht.

Heute frage ich mich etwas anderes: Was
braucht mein Körper gerade?

An manchen Tagen ist das eine dynamische Vinyasa-Praxis.

An anderen Tagen sind es ein paar ruhige Bewegungen.

Denn genau das ist für mich heute Yoga.

Nicht einer Vorstellung zu folgen, wie Yoga aussehen sollte.

Sondern dem, was dir in diesem Moment guttut.

12/08/2026

Wie oft sagen wir zu uns selbst: „Das geht schon noch.“

Noch schnell die Mail beantworten.

Noch schnell einkaufen.
Noch schnell den Haushalt erledigen.
Noch schnell für alle anderen da sein.

Und während wir all das schaffen, überhören wir oft die leisen Signale unseres Körpers.

Die Müdigkeit.
Die Anspannung.
Den Wunsch nach einer Pause.

Ein voller Alltag kostet Kraft. Das lässt sich nicht wegreden.

Aber manchmal erschöpft uns nicht nur das, was wir tun – sondern auch, wie oft wir uns dabei selbst übergehen.

Für mich beginnt Selbstfürsorge deshalb nicht erst auf der Yogamatte.

Sie beginnt in den kleinen Momenten dazwischen.

In dem Moment, in dem ich kurz innehalte und mich frage:

Was brauche ich gerade wirklich?

Vielleicht magst du heute einmal ganz bewusst in dich hineinspüren.

Welches Signal deines Körpers hast du in letzter Zeit vielleicht überhört?


07/08/2026

Letzte Nacht habe ich von meinem Papa geträumt.

Seit elf Jahren ist er nicht mehr hier, und manchmal kann ich ihn trotzdem noch so nah spüren.

Menschen, die wir lieben, gehen vielleicht aus unserem Leben. Aber niemals aus unserem Herzen.💕

04/08/2026

Zuhause ist heute kein Ort,
sondern der Moment,
in dem du wirklich da bist.

Vielleicht ist Zuhause nicht immer ein bestimmter Ort.

Vielleicht ist es dieser eine Moment,
in dem du nicht schon beim nächsten Gedanken bist.

In dem du deinen Atem bemerkst.
Deinen Körper spürst.
Und für einen Augenblick nichts leisten musst.

Für mich bedeutet Ankommen nicht,
dass plötzlich alles ruhig sein muss.

Sondern dass ich mich mitten im Alltag wieder wahrnehme.

Wann fühlst du dich wirklich bei dir?

30/07/2026

Wie oft sagen wir uns:

„Nur noch diese Woche.“
„Nur noch bis zum Urlaub.“
„Dann wird es ruhiger.“

Und plötzlich merken wir, dass wir unsere Erholung immer wieder auf später
verschieben.

Ich freue mich genauso auf den Urlaub.

Aber ich möchte nicht mehr darauf warten, bis ich mir erlaube,
durchzuatmen.

Denn unser Alltag besteht aus viel mehr als den wenigen Wochen Urlaub im
Jahr.

Deshalb frage ich mich inzwischen viel öfter:

Was kann ich heute tun, damit mein Körper einen kleinen Moment der Ruhe
bekommt?

Manchmal ist es ein Spaziergang.

Manchmal eine bewusste Pause.

Manchmal ein paar tiefe Atemzüge.

Und manchmal reicht schon die Erlaubnis, für einen Moment nichts leisten zu
müssen.

Erholung muss nicht perfekt sein. Sie darf klein anfangen.

Wie ist das bei dir?
Freust du dich gerade schon auf den Urlaub – oder gelingt es dir auch
zwischendurch immer wieder, kleine Momente der Ruhe zu finden?


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Kirchheim Bei Munich

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