23/04/2026
Ich möchte euch mitnehmen, in das Reiten.
Ich möchte mit euch Bilder und Ideen teilen, Selbst-Checks, die ihr ausprobieren könnt, und anatomische Zusammenhänge im Menschen und im Pferd verständlich machen.
Aber wo fange ich an?
Am wichtigsten ist es, zu verstehen, welch riesigen Einfluss unser eigener Körper auf unser Pferd und dessen Bewegungsmöglichkeiten hat. Ohne dieses Verständnis ist es schwierig zu verstehen, warum wir an uns selbst ansetzen müssen, wenn wir unser Pferd unterstützen wollen. Warum wir einem Pferd viel weniger eine Hilfe von oben “beibringen” müssen als vielmehr selbst lernen dürfen, uns so zu bewegen, dass unser Pferd uns versteht.
Dafür müssen wir selbst stabil auf dem Pferd sitzen, um nicht bei jeder Bewegung das Gleichgewicht zu verlieren und das Pferd aus der Balance zu bringen. Und auch, um einfach sicher auf dem Pferd zu sein.
Und wir müssen beweglich sein, unsere Gelenke müssen frei sein, damit das Pferd sich unter uns frei bewegen kann. Unsere Bewegungermuskulatur muss frei sein und unsere Tiefenmuskulatur aktiv. In anderen Worten, wir müssen uns selbst tensegral aufspannen, damit sich unser Pferd unter uns tensegral aufspannen kann.
Das funktioniert aber z.B. nicht, wenn wir im Hohlkreuz sitzen und das Brustbein noch vorne raushebeln, denn dann blockieren wir uns direkt selbst und das Pferd damit gleich mit, um nur ein Beispiel zu nennen.
Sich tensegral aufspannen zu können, das eigene “neutral” zu finden, wie wir es im Connected Riding nennen, ist ein komplexer Prozess. Es geht darum, es immer wieder und wieder zu finden, um die eigene Bewegungsqualität und nicht zuletzt die des Pferdes zu verbessern.
Eine Beispielübung gibt es in den Kommentaren: ⬇️