27/08/2026
Heute mal ein Sonderbeitrag.
Ich möchte hier einmal ganz offen ein paar Worte loswerden, weil in den letzten Tagen viel interpretiert wurde. Einige glauben, dass meine Beiträge ein gezielter Angriff auf meinen ehemaligen Arbeitgeber sind.
Dazu ganz klar: Dem ist absolut nicht so. Dieses Kapitel ist für mich zu hundert Prozent abgeschlossen, und ich blicke nach vorn auf das, was wir beim CVJM aufbauen.
Vielmehr geht es mir um eine ganz grundsätzliche Entwicklung, die man branchenweit im modernen Sport- und Fitnessbereich beobachten kann.
Es stört mich massiv, wenn Sport oder auch die Kampfkunst in ein rein gewerbliches Korsett gepresst wird, um maximalen Profit zu machen:
Verträge weit über 80 oder 100 Euro, langfristige, teure Verträge, und das für popelige 30 oder sogar 45 Minuten, in denen 30 Schüler gleichzeitig auf der Matte stehen und einfach nur rumhüpfen oder ein paar einfache Kombinationstechniken gezeigt werden. Da geht jeder einzelne unter, die Gesundheit leidet, und von individueller Kontrolle kann keine Rede sein.
Kampfkunst ist eben kein reines Event und kein oberflächlicher Spaß. Kampfkunst bedeutet Selbstverteidigung, die Fähigkeit, sich im Ernstfall zu wehren, egal ob mit Worten oder in einer körperlichen Auseinandersetzung.
Genau deshalb machen wir das im Verein anders:
Kein Profitdruck, sondern ehrliches, kontrolliertes Training, das in die Tiefe geht. Wer das verstanden hat, weiß, wofür wir stehen.
Danke an alle, die diesen Weg mitgehen.
Herzlichste Grüße und ein schönes Wochenende✌️