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Geschichte des HC Erlangen

Der Handballclub Erlangen e.V. (kurz: Handballclub Erlangen, HC Erlangen oder HCE) ist ein deutscher Handballverein aus Erlangen in der Metropolregion Nürnberg. Er entstand 2001 aus der Fusion der Handballabteilungen der CSG und der HG Erlangen.

Bereits in den 1950er und 1960er Jahren war Mittelfranken eine Hochburg im Großfeldhandball. Die beiden Erlanger Clubs TV48 und vom TB 88 spielten in der bayrischen Spitze mit. 1970 zog der Turnerbund in das Endspiel um die süddeutsche Meisterschaft ein.

Im Juni 1983 fusionierten die Handballabteilungen des TV 48 Erlangen und TB 88 Erlangen zur HG Erlangen. Ziel dieses Zusammenschlusses war es, die Finanzen zu bündeln und die zweite Handballbundesliga zu erreichen. Die B-Jugend der CSG holte den Deutschen Jugend-Meistertitel und ein Jahr später mit der Jugend A den Meistertitel. Im Jahr 1989 stieg die CSG in die zweite Bundesliga Süd auf. Sieben Jahre später folgte die HG.

Bis Anfang der 2000er Jahre spielten beide Vereine in der zweithöchsten Spielklasse, bis große finanzielle Probleme auftraten. Man versuchte im Jahr 2001 den Handball durch die Fusion von HG und CSG zum heutigen HC Erlangen zu retten. Dies gelang zunächst weder sportlich noch wirtschaftlich. Erst 2008 gelang mit späteren Nationalspielern wie Weinhold und Szücs der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Die Altlasten ließen jedoch die finanziellen Probleme wieder aufleben.