09/09/2026
Wenn eine unvorhergesehene Planänderung ansteht bedeutet das oft Stress. Dein Kind kann nicht einschätzen, warum das nötig ist. In seinem Kopf war ein fixer Plan der jetzt durcheinander gekommen ist. Enttäuschung, Wut, Traurigkeit wirbeln hoch. Das kann zu lautstarkem Protest führen 😠
Wenn die Planänderung aber wirklich notwendig ist darfst du dabei bleiben. Je nach Alter deines Kindes das „Warum“ erklären. Oder einfach da sein und die Gefühle deines Kindes halten. Denn diese Gefühle dürfen da sein. Sie bedeuten nicht, dass du die Planänderung wieder rückgängig machen musst. Das macht dich unglaubwürdig und verwirrt dein Kind nur zusätzlich. Stattdessen darf dein Kind erstmal etwas Zeit brauchen um sich neu einzustellen 😊
Du bist der Kapitän! Du machst den Plan und triffst die Entscheidungen. Denn dein Kind ist ein Kind. Es darf sich in diese Sicherheit fallen lassen: der Kapitän weiß, was zu tun ist 😊
Manchmal möchten übrigens auch Kinder einen Plan ändern. Z.B. statt mit dir Eis essen zu gehen möchte es lieber mit Freunden spielen. Ich muss dann oft erstmal in mich gehen. Nehme Enttäuschung wahr und manchmal auch Ärger. Dieses „das geht doch nicht, wir hatten doch diesen Plan!“ 😠 Aber auch dein Kind darf Pläne ändern. Letztendlich entscheidest aber wieder du: Geht die Planänderung wirklich nicht? Weil z.B. ein wichtiger Termin ansteht? Dann bleibt bei dem abgesprochenen Plan! Oder bist du „nur“ traurig, enttäuscht, ärgerlich weil dein Kind etwas anderes machen möchte? Vielleicht sogar ohne dich? Dann gib deinen Gefühlen Raum und überlege danach in Ruhe, was machbar ist 😘❤️