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Die 3. Dimension - Der Wald ist ja jetzt ein wenig zickig: Links, rechts, vorne, hinten - überall expodiert die Vegetati...
14/05/2026

Die 3. Dimension - Der Wald ist ja jetzt ein wenig zickig: Links, rechts, vorne, hinten - überall expodiert die Vegetation und verhüllt die Stukturen des Waldes in einer amorphen grünen Masse. Bleibt also noch der Blick nach oben, wo es auch viel zu entdecken gibt. Habe also heute mal ein leichtes Tele auf die Kamera geschraubt, die Blende auf 8 gestellt, meiner Halswirbelsäule den Stinkefinger gezeigt und ins Bergedorfer Gehölz gezogen . Ich bin recht zufrieden mit einer schönen Ausbeute nach Hause gekommen und trage gerade ein Kirschkernkissen aus der Mikrowelle an meinem Nacken.

Fotowalk durch das Bergedorfer Gehölz.
13/05/2026

Fotowalk durch das Bergedorfer Gehölz.

Heute morgen im Bergedorfer Gehölz. Gestern abend sind sie mit den Dingern mit großem Gejohle durch den Wald gepflügt. M...
13/05/2026

Heute morgen im Bergedorfer Gehölz. Gestern abend sind sie mit den Dingern mit großem Gejohle durch den Wald gepflügt. Mir fällt da nichts zu ein, Boris Palmer schon. Er sprach jüngst von gehirnamputierten E-Scooter Fahrern ...

Die alten Bäume aus dem Sachsenwald und Bergedorfer Gehölz im Rathaus Bergedorf. Da hängen sie noch bis zum 12. Juni
11/05/2026

Die alten Bäume aus dem Sachsenwald und Bergedorfer Gehölz im Rathaus Bergedorf. Da hängen sie noch bis zum 12. Juni

Es ist erst einen Monat her, als ich begonnen habe, das Bergedorfer Gehölz fotografisch zu erkunden. Ich war skeptisch, ...
07/05/2026

Es ist erst einen Monat her, als ich begonnen habe, das Bergedorfer Gehölz fotografisch zu erkunden. Ich war skeptisch, ob dieses kleine Wäldchen genug Potenzial für ein Fotoprojekt bietet. Diese Skepsis ist ist inzwischen einer Begeisterung gewichen. Ich bin überrascht, wie viele reizvolle Motive der Bergedorfer Stadtwald aufweist, so wie diese Eiche, die auch zu den Lieblingsbäumen des Revierförsters Tim Laumanns zählt, mit dem ich letzte Woche im Wald unterwegs war. Die Ausstellung im Bergedorfer Rathaus, die ich nächsten Montag hängen werde, wird bereits einige Bilder aus dem Bergedorfer Gehölz präsentieren.

Ab nächster Woche sind meine alten Bäume im Bezirksamt Bergedorf zu Besuch. Meine ursprüngliche Ausstellung "Die alten B...
05/05/2026

Ab nächster Woche sind meine alten Bäume im Bezirksamt Bergedorf zu Besuch. Meine ursprüngliche Ausstellung "Die alten Bäume des Sachsenwaldes" habe ich jetzt umbenannt, weil ich zukünftig auch Aufnahmen aus anderen Wäldern zeige. Im Bergedorfer Rathaus werden natürlich auch besondere Bäume des Bergedorfer Gehölzes präsentiert.

Einer der ältesten Bäume im Bergedorfer Gehölz. Eigentlich retuschiere ich meine Fotos nicht. Hier habe ich aber eine Au...
02/05/2026

Einer der ältesten Bäume im Bergedorfer Gehölz. Eigentlich retuschiere ich meine Fotos nicht. Hier habe ich aber eine Ausnahme gemacht, weil das kleine Waldstück, in dem diese ehrwürdige Eiche steht, mit einem ziemlich hässlichen Drahtzaun abgesperrt ist.

„Sei still. Sieh mich an!“ – So lässt Hermann Hesse Bäume zu uns sprechen. Ich finde, damit hat er die Botschaft, die vo...
27/04/2026

„Sei still. Sieh mich an!“ – So lässt Hermann Hesse Bäume zu uns sprechen. Ich finde, damit hat er die Botschaft, die von einem alten Baum ausgeht, genau getroffen. Wer dieser Aufforderung nachkommt, einen Moment innehält und die Präsenz eines solchen Baumes auf sich wirken lässt, eröffnet sich zumindest die Möglichkeit, das Wesen der Natur zu begreifen. Und das ganz ohne ideologische Zusatzstoffe.

Jetzt ist eine ganz besondere Zeit im Bergedorfer Gehölz. Die Bäume treiben aus und verändern das Gesicht des Waldes fas...
21/04/2026

Jetzt ist eine ganz besondere Zeit im Bergedorfer Gehölz. Die Bäume treiben aus und verändern das Gesicht des Waldes fast stündlich. Die noch immer recht tief stehende Sonne schenkt uns ein traumhaftes Streiflicht und modelliert die alten Eichen plastisch heraus. Wer jetzt fotografiert, hat mehr vom Wald!

Es bleiben nur noch wenige Tage, an denen die Strukturen des Waldes so prägnant hervortreten. Bald ist alles eine grüne ...
16/04/2026

Es bleiben nur noch wenige Tage, an denen die Strukturen des Waldes so prägnant hervortreten. Bald ist alles eine grüne Masse, in der die Motivsuche schwieriger wird. Andererseits ist es gerade der ewige Wechsel der Jahreszeiten, was die Waldfotografie so abwechslungsreich macht.

Der AlgorithmusDie Fotografie ist mein persönlicher Weg zum Naturerlebnis. Wenn ich auf den Auslöser drücke, ist bereits...
15/04/2026

Der Algorithmus

Die Fotografie ist mein persönlicher Weg zum Naturerlebnis. Wenn ich auf den Auslöser drücke, ist bereits so viel passiert: Der Weg durch den Wald hat mich zur Ruhe kommen lassen und das Motiv hat meine Sinne berührt, so wie diese Buchen, die vom Licht der angrenzenden Wiese erzogen wurden. Ich habe mich auf den Ort eingelassen und meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Beim Betrachten dieser Szene fiel mir dann eine Parallele zu unserer Medienlandschaft auf: Informationen sind unser Licht zur frei bestimmten Selbstentfaltung. Aber wie sieht es mit unserem freien Willen aus, wenn Vielfalt unserer Medien immer weiter abnimmt? Wenn nur noch Algorithmen entscheiden, was wir zu lesen bekommen? Wenn wir uns im Sumpf der Plattformen nur an den Irrlichtern der KI-generierten Algorithmen orientieren? Werden wir dann auch so deformiert wie diese Bäume? Es liegt hauptsächlich an uns. Das Internet bietet viel mehr als Instagram, TikTok und Facebook. Es ist unser Wille, hin und wieder den faszinierenden, jedoch auch toxischen Sumpf dieser Algorithmen zu verlassen, um sich andere Lichtquellen zu erschließen. Denn anders als die Bäume können wir unseren Standort wechseln. Es ist schließlich der freie Wille, der uns zum Menschen macht…

Holly, meine Labradorhündin, hatte dann meine Gedankengänge unterbrochen. Sie wartet eigentlich geduldig auf ihrer Platzdecke, bis ich meine Arbeit erledigt habe. Aber mein stilles Sitzen auf einem Baumstamm wurde ihr dann doch irgendwann zu langweilig. Mit leisem Fiepen mahnt sie zur Action.

Also habe ich meinen Standort und das Licht überprüft und entschieden, was ins Bild gehört und was nicht. Kurz gesagt, ich war auf den Ort fokussiert. Und als ich glaubte, das Wesen des Ortes erfasst zu haben, drückte ich den Auslöser. Ich war Zeuge eines Momentes, der durch meine Anwesenheit entstanden ist und so nie wieder kommt. Mein Bild ist ein Zeugnis dieses Moments.

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Ödendorfer Weg
Dassendorf
21521

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