27/08/2026
Manchmal versuchen wir, unseren Wert zu verstehen, indem wir noch mehr leisten, noch mehr geben oder noch mehr erreichen.
Aber was, wenn mein Wert gar nichts ist, das ich mir verdienen muss?
Was, wenn ich in Gottes Augen bereits genug bin?
Ich habe mich deshalb gefragt:
**„Gott, wenn es wahr ist, dass ich in Deinen Augen bereits genug bin – wie fühlt sich das für mich an?“**
Und dann muss ich nichts tun.
Keine Antwort erzwingen.
Nichts analysieren.
Kein Gefühl herstellen.
Einfach wahrnehmen, was in mir auftaucht.
Vielleicht ist da Ruhe.
Vielleicht Erleichterung.
Vielleicht Traurigkeit.
Vielleicht Widerstand.
Alles darf da sein.
Denn vielleicht geht es nicht darum, mir einzureden, dass ich genug bin.
Vielleicht geht es darum, **zu erfahren, wie es sich anfühlt, wenn ich aufhöre, meinen Wert beweisen zu müssen.**
Und vielleicht beginnt genau dort eine neue Form von Fülle.