06/04/2022
Es gibt viele Gründe, etwas zu ändern:
Verkehrswende, Klimawandel, Energiepreise, Brückensperrung, Ukrainekrieg.....
Z.B. wäre ein Tempolimit eine wirksame Massnahme, um mit geringstem Aufwand, positiv beizutragen.
Das aber erst die FDP verkündet, es wäre jetzt nicht der richtige Augenblick, um ideologische Standpunkte zu vertreten und dann unser Verkehsmininster behauptet, ein Tempolimit würde daran scheitern, dass wir nicht genug Schilder haben, um das Tempolimit umzusetzen, macht mich sprachlos.
Ich dachte, es könnte nicht schlimmer werden als unter Dobrindt und Scheuer.
Ein Tempolimit, das ohne persönliche Einbussen an Mobilität und Freiheit, unser Minimalbeitrag zur Solidarität mit der Ukraine bedeutet.
Ein Tempolimit, das ab morgen auch ohne Schilder bundesweit gültig sein könnte und einen kleinen Beitrag leisten könnte, Energie zu sparen und weniger Geld in Putins Kriegskasse zu spülen, soll an fehlenden Schildern scheitern.
Ist Tempo 50 in den Städten etwa nur da gültig, wo Schilder mich ale 500 Meter daran erinnern, oder Tempo 100 auf den Landstrassen?
Offensichtlich will die FDP uns hier für dumm verkaufen.
Dass nur deutsche Autofahrer glückliche Menschen, sind, weil sie ohne Limit brettern können, ist ein Irrglaube, wie so vieles, an das wir bis vor wenigen Wochen fest geglaubt haben.
Die Debatte rund um das Tempolimit in Deutschland reißt nicht ab. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hält Tempo 130 auf Autobahnen für nicht umsetzbar – mit einem neuen Argument: Es seien nicht genügend Schilder auf Lager.