23/06/2026
Mir fehlt eine Freundin. Eine ganz Bestimmte im Leben eines Pferdemenschen: DIE Stallfreundin. Nicht einfach jemand den man immer mal wieder am Stall trifft, weil man denselben Rhythmus hat. Sondern die, mit der man sich bewusst am Stall trifft. Jeden Tag. Die, mit der man die großen Runden ausreiten geht. Die, mit der man noch ewig lang Schritt reitet & dann noch das Sattelzeug putzt. Die, der egal ist welche Sparte man reitet & die Kamera drauf hält, wenn man Blödsinn ausprobiert. Die, auf die man sich verlassen kann, wenn man es selber mal nicht zum Pferd schafft. Die Freundin, die ein bisschen ist, wie Tagebuch schreiben. Nur besser, weil mit Sektdöschen & gemeinsamen Galopp den Feldweg hoch.
Heute ist mir kurz wieder bewusst geworden, das sich das verändert hat. Klar ist es die Quality Time mit Nero um die es geht. Aber mit der Zeit sind viele meine Pferdefreundinnen einfach „nur noch“ zu Freundinnen geworden. Sie reiten nicht mehr oder haben ihre Pferde sogar verkauft. Checkt man was ich meine? Oder ist es heute allgemein gar nicht mehr so, dass man diese eine Stallfreundin bei sich am Stall hat?
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