12/09/2026
"Wir haben bis zum 2:0 ein sehr gutes Spiel gemacht und mir fehlen ehrlich gesagt auch die Worte, wie wir nach so einer klaren Führung, und wir hatten wirklich alles im Griff, das Spiel so aus der Hand geben können", suchte ETSV Hamburg Trainer Manuel Demir (Foto) nach dem Heimspiel gegen TuRa Harksheide nach Worten. Sein Team zeigte tatsächlich eine ordentliche Leistung und führte durch Treffer von Taiki Limura (22.) und Makoto Ayano (47.) mit 2:0. TuRa-Akteur Niko Hasselbusch verkürzte (50.) und dann passierte lange nichts mehr am Mittleren Landweg - bis in die Schlussphase. Erst glich Falk Schmidt aus (76.) und kurz vor Spielende schockte Farhad Khalaf die Gastgeber mit dem 2:3 per Elfmeter (88.).
"Das war überhaupt nicht abzusehen nach dem Spielverlauf, dass wir das Spiel so aus der Hand gegeben haben. Es ist, als würde jemand einen Knopf drücken und wir dann anfangen krasse, individuelle Fehler zu machen, die dann direkt zu Toren führen. TuRa hat dreimal aufs Tor geschossen und alle waren drin. Drei individuelle Fehler von uns nach der 2:0 Führung. Das dritte Tor war ein Elfmeter, wo wir den Gegner mit einem Fehlpass einladen auf unser Tor zu laufen und ihn dann im Strafraum zu Fall bringen. Es ist auch nicht so, dass wir keine Torchancen haben - die haben wir heute auch wieder reichlich gehabt", haderte Demir nicht nur mit den Fehlern, sondern auch mit der Chancenausbeute am gestrigen Abend.
Der ETSV Hamburg verliert somit das dritte Spiel in Folge in der Oberliga und steht auf Rang 13. TuRa Harksheide klettert auf den 16. Platz.