16/12/2021
Der Arbeitskreis Sport stellt vor: Showdown 🥎
In den 1960er-Jahren wurde dieses Spiel von einem blinden Kanadier erfunden. Es ist dem Tischtennis ähnlich, nur in der Mitte des Tischs befindet sich eine senkrecht gestellte Platte, unter der sich ein Spalt befindet. Hier muss der gut hörbare rasselnde Ball hindurch gespielt werden und nach Möglichkeit in das gegnerische Tor, eine quadratische Öffnung in der Bande, gelangen. Beide Spieler haben eine blickdichte Verdunkelungsbrille auf. Somit können auch Sehende mit Seheingeschränkten unter gleichen Ausgangsbedingungen spielen. Dem Gehör beider Teilnehmer kommt dabei die größte Bedeutung zu.
Dem Lebensalter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind hier keine Grenzen gesetzt.
Wir sprachen mit Mandy K. und Anja D. über ihre Erfahrungen mit Showdown. Beide sind davon so begeistert, dass Mandy sogar eine eigene Showdowngruppe in ihrem Wohnort gründete und Anja ihre Fähigkeiten in Deutschen Meisterschaften einbringen durfte. Sie spielt bereits in der A-Liga (Mannschaft) und B-Liga (Einzel).
Das sollte auch anderen Betroffenen Mut machen, diese Sportart auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich in einer Liga sein.
Das vollständige Interview könnt ihr in der Ausgabe 161 der Retina Aktuell nachlesen (für Mitglieder kostenfrei) oder meldet euch bei uns unter [email protected].