Susanna Müller-Tischmacher

Susanna Müller-Tischmacher • Yoga, Körperarbeit, Yogapädagogik
• 1:1, Retreats, Workshops & Fortbildungen
📍Allgäu & Online

15/09/2026

Vor einigen Monaten erzählte mir eine Frau im Yoga, dass ihr Kind im Kindergarten von einem anderen Kind gefragt wurde: was macht ihr heute Nachmittag? Die Antwort war: nichts, wir sind zuhause und schauen mal, was uns einfällt, vielleicht Eis essen, lesen oder basteln…
Das andere Kind antwortete: wie langweilig. Und während eine Freundin von mir gerade das Tempo aus ihren Nachmittagen bewusst rausnimmt, wurde hier heute selbst gebacken - leckerste Muffins und Brot, Rasen gemäht, Tomaten bestaunt, das Gras unter den Füßen und die Sonne im Gesicht gespürt. Langweile?! Gab es hier heute nicht - dafür aber das echte Leben. Und wenn du genau so ein großes Fangirl vom langsamen und echten Leben bist, dich Emotionen, Bindung, Körperweisheit und Yoga interessieren, und außerdem Frau- und Mamasein deine Themen sind, dann bleibe noch ein bisschen hier, bei .wurzelgefuehl

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13/09/2026

Und damit Klarheit, Sicherheit und Orientierung für mein Kind.

Mein Kind weiß, Mama sorgt für sich und hat dann wieder Energie.
Keine unfairen Situationen aus einem dysregulierten Nervensystem - stattdessen volle Verantwortung für mein Innenleben.
Das Kind muss nicht die Stimmung lesen lernen sondern kann klar zuordnen, was los ist.

Für mich die größte Lernaufgabe als Frau und Mama. Yoga lehrt mich seit Jahren, mein Innenleben zu spüren, Bedürfnisse wahrzunehmen und gleichzeitig lerne ich, dass es ok ist, diese zu kommunizieren (ohne Angst) und Wege zu finden, diese zu erfüllen und dass ich das darf.

Das Kind legt sich übrigens fast immer zu mir. Und falls du mal jemandem auf dem Spielplatz rumliegen siehst, leg dich gerne dazu, dass könnten wir sein. Und jetzt du. Spürst du, wenn die Akkus leer sind und du eine Minipause bräuchtest?

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Der September ist mein liebster Neuanfang.Nicht Januar mit seinen Vorsätzen. Nicht der laute Sommeranfang.Sondern dieser...
01/09/2026

Der September ist mein liebster Neuanfang.

Nicht Januar mit seinen Vorsätzen. Nicht der laute Sommeranfang.

Sondern dieser stille Übergang. Wenn die Luft sich verändert. Wenn der Körper spürt: jetzt wird es Zeit nach innen zu gehen.

Der Herbst ist keine traurige Jahreszeit. Er ist die ehrlichste.

Er sagt: Was war, war. Was kommt, kommt. Bist du bereit?

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Wie war dein August?📸 Bild 1 Radha | The Ocean Woman AUGUST ÜBERGÄNGE SOMMER HERBST SEPTEMBER BEWUSSTLEBEN MUTTERSCHAFT ...
31/08/2026

Wie war dein August?

📸 Bild 1 Radha | The Ocean Woman

AUGUST ÜBERGÄNGE SOMMER HERBST SEPTEMBER BEWUSSTLEBEN MUTTERSCHAFT MUTTER MAMASEIN FRAUENKREIS MUTTERKIND SISTERHOOD MENTALLOAD GETRENNTERZIEHEND BEWUSSTEMUTTERSCHAFT BINDUNG MOTHERHOOD ACHTSAMMAMA ALLEINEREISEN FRAUSEIN FAMILIENYOGA YOGA ALLGÄU WURZELGEFÜHL GEBURTSTAG VIERTERGEBURTSTAG 40.GEBURTSTAG BINDUNG GESUNDHEIT

sommer

27/08/2026

„An Geburtstagen können wir ja ganz gut nochmal reflektieren, wie das letzte Jahr so lief“ schrieb eine Freundin, als ich abends alleine in Italien saß und meine Pizza gegessen habe. Am Morgen zuvor wurde meine kurzfristige Air BnB Buchung für eine tolle Unterkunft storniert und am Tag davor musste ich meinen so lange gewünschten Wunsch nach Slowenien zu reisen, ziehen lassen.
Gleichzeitig durfte ich eine tolle Gastgeberin in Italien kennenlernen und habe mir für den Start ins neue Lebensjahrzehnt drei Tage Zeit genommen- für das rückblicken, spüren und zelebrieren. Ich habe viele Versionen von mir verabschiedet, teilweise bin ich immer noch damit beschäftigt - denn wie gern leben wir in der Welt einer Version von uns, die wir uns erschaffen haben. Und wie schmerzhaft kann es sein, wenn wir merken, dass diese Version nicht mehr passt?! Oder vielleicht nie wirklich gepasst hat?! Und wie unsicher fühlt sich plötzlich das Leben an, wenn wir uns von einer bisher richtig geglaubten Lebensrealität verabschieden?! Von diesen Versionen habe ich mich verabschiedet:
Ich habe mein Studium abgeschlossen, angefangen und aufgehört als Sozialwirtin zu arbeiten,
Ich wurde Yogalehrein, wollte hinschmeißen - jetzt wächst mein Unternehmen
Ich habe geheiratet und mich getrennt.
Ich bin Mama geworden und erlebe seitdem, wie Frauen und Mamas strukturell benachteiligt sind und wie nahezu unmöglich es ist, allem gerecht zu werden in einem Land, das nicht kinderfreundlich ist.
Ich habe neue Länder kennengelernt und ein tolles Zuhause für mein Kind und mich gefunden.
Menschen sind meinen Lebensweg mitgegangen und ich habe mich von Menschen verabschiedet.

Vielleicht ist es das „Alter“, vielleicht mein Weg. Aber es fühlt sich von Tag zu Tag nach so viel mehr im Innen an. Mehr fließen, noch mehr Natur, mehr Verbundenheit, mehr Klarheit, mehr echte innere Ruhe, Zuversicht und jeden Tag ein bisschen mehr Wissen darüber, wo meine Grenzen sind, die ich lerne, zu kommunizieren. Ich liebe Begegnungen, den Autausch, das Sein. Und freue mich auf das neue Jahrzehnt mit all seinen Möglichkeiten das Leben zu erleben. Und auf Slowenien - bald.

21/08/2026

Am Mittwoch saß ich mittags weinend zuhause, weil mir einfach die Kraft ausgegangen ist. Also nicht einfach so, sondern wegen der letzten Wochen, die verdammt kräftezehrend waren. Und wir sehen ja gerne bei anderen - gerade auf Social Media - was alles gut läuft. Wir haben Fassaden perfektioniert. Und jeder fragt sich nur noch, was bei einem selbst denn falsch läuft, dass es so schwierig, anstrengend, was auch immer ist. Ich wollte am Mittwoch eigentlich mit meinem Kind nach Slowenien in den Urlaub fahren. Aber mein Körper und auch mein Herz haben sehr deutlich gesagt, das geht nicht mehr. Und so habe ich ausgesprochen, was Sache ist und mir Hilfe geholt, gemeinsam gedacht und eine Lösung gefunden. Jetzt bin ich einige Tage in Italien und bereits nach 24 Stunden kommt die Kraft zurück. Und gleichzeitig vermisse ich mein Kind, obwohl ich mir die Auszeit gewünscht habe, denn Gleichzeitigkeit gehört auch zum Leben dazu. An was mich Yoga immer wieder erinnert, genauso daran, mich nicht in den Gefühlen zu verlieren.

Ich weiß, das, was ich gerade mache, ist nicht für jede Frau und Mama möglich und ich gebe dir keine 5 ultrawirksamen Tipps an die Hand. Denn allein den Satz zu sagen, ich kann nicht mehr und gemeinsam mit anderen Menschen eine Lösung finden ist etwas, das gelernt werden möchte. Und das geht selten von heute auf morgen. Aber Schritt für Schritt.

Ich begleite dich so gerne auf diesem Weg, wenn wir Körper und Geist mitnehmen, um auch dir selbst immer öfter in deinem Alltag das Gefühl zu geben, ich kann aus dem Hamsterrad aussteigen und selbst entscheiden. Schreib mir gerne eine PN. Ich freu mich auf dich.

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17/08/2026

Danke, dass ich deine Mama sein darf.

📸 .tage.fotografie

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15/08/2026

Ich würde ja gern in den Yogakurs gehen aber was, wenn das Kind krank wird, etc. Dann mach ich lieber zuhause was. Und meistens klappt es dort auch nicht, weil der Alltag zu voll ist.
Als Mama ist Selbstfürsorge wichtig, dass wir in einer Struktur stecken, die weder für Mamas noch für Kinder so richtig gut ist, können wir im Großen erstmal nicht sofort ändern aber wir können im Kleinen anfangen.
Daher kannst du in meine wöchentlichen Kurse dein Kind mitbringen, wenn du dadurch regelmäßig am Kurs teilnehmen kannst. Denn Selbstfürsorge darf auch in Anwesenheit von Kindern stattfinden. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es ganz wundervoll sein kann, wenn das Kind mal dabei ist und sieht, was Mama macht und dann von sich aus mitmacht.
Und wenn du nach einem Angebot zusammen mit Kind suchst, dann komm in mein Mama-Kind Kurse ab Babyalter bist zur Grundschule. Alle Kursangebote findest du im der Bio.

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13/08/2026

Jeden Abend, ob 5 oder 50 Minuten. Aber unverhandelbar jeden Abend, treffe ich mich selbst auf meiner Yogamatte.

Mein Safe Space im Alltag - der Ort, an dem meine Körper loslässt. All die Anspannung des Tages, all die Eindrücke, die gesammelt wurde , all die Gedanken, die noch nicht oder schon fertig gedacht sind. All die Gefühle, die noch nicht fertig gefühlt sind.

Und danach?!

Ein Gefühl von Klarheit, denn Kopf und Körper sind nicht mehr vernebelt. Zuversicht, denn der nächste Schritt ist wieder klarer. Sich seiner selbst bewusst sein, denn nur wenn wir mutig nach innen blicken, können wir herausfinden, was wir wirklich brauchen und was wir vielleicht nur vom außen übernommen haben und einem Bild nachjagen, dass uns selbst gar nicht entspricht.

Man sollte es viel öfter im Alltag machen. Den Satz den ich als Yogalehrerin ständig höre. Und ich verstehe das. Auch ich hatte immer wieder Phasen, in welchem ich kaum auf der Matte war und dann gibt es Momente, wo das Leben freundlich daran erinnert, dass es jetzt doch mal ganz gut wäre, täglich auf die Matte zu gehen. Aber auch und gerade dann, wenn der Alltag wieder „leichter“ ist, denn dann können wir noch tiefer eintauchen.

Was ist für dich unverhandelbar? Hast du eine feste Yogapraxis? Oder für welche Themen würdest du dir eine Yogapraxis wünschen?

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Ich arbeite mit Frauen - ich begegne Frauen - ich bin mit Frauen befreundet - ich bin eine Frau.Und mir begegnen regelmä...
05/08/2026

Ich arbeite mit Frauen - ich begegne Frauen - ich bin mit Frauen befreundet - ich bin eine Frau.

Und mir begegnen regelmäßig solche Aussagen: lieber bleib ich alleine zuhause, als auf dem Spielplatz verurteilt zu werden. Frauen haben mich gemobbt, bis ich gekündigt habe (jetzt noch krank). Überall ist es schwierig aber niemand spricht darüber ehrlich. Ich habe keine Mädelsclique, ich fühle mich alleine…

Und in einer wilden Welt, die immer wilder wird, sind ganz viele Frauen nicht nur alleine zuhause mit ganz vielen Herausforderungen sondern auch einsam. Dabei war es vor vielen Jahren genau das Gegenteil. Frauen waren in Gruppen, haben sich unterstützt, getragen, gehalten. Nicht trotz ihrer Unterschiedlichkeiten sondern (wahrscheinlich) wegen ihrer Unterschiedlichkeiten. Nicht jede Frau ist gleich - jede Frau hat Stärken und „Schwächen“. Doch werden heute die vermeintlichen Schwächen genutzt, um sich mit Ellenbogen gegeneinander durchzusetzen. Wir Frauen werten uns selbst ab, statt mitfühlend uns und anderen gegenüber zu sein - einander echt zu begegnen, uns einander zuzumuten, um Schulter an Schulter den Herausforderungen des Lebens zu begegnen. Denn ich glaube ganz fest daran, dass wir aktuell nichts dringender brauchen, als wieder einander zu begegnen, ganz echt im realen Leben, mit dem was uns als einzelne Frauen ausmacht - ohne Angst, verurteilt zu werden.

Ich selbst durfte die wundervolle Erfahrung machen, von fremden Frauen bei diesem Womanhood Shooting gehalten zu werden und zu halten. Und das Besondere an diesem Halten, war, dass es kein nur geben müssen war, sondern ein Geben und Nehmen - das auch noch heute, nach knapp einem Monat nachwirkt. Und vielleicht ist es nicht gleich ein Shooting, vielleicht ist es erstmal nur beim nächsten Treffen einer Frau ein Blick mit dem Wissen, wir sind nicht alleine.
📸 Doreen | Fotografie Allgäu

FRAUEN
FRAUSEIN
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MENTAL HEALTH
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WOMENCIRCLE
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