02/06/2026
Das Vater-Sohn-Lykopodium/Bärlapp Feld.
Manchmal passiert über schicksalhafte Ereignisse in der Ahnenlinie eine Verschiebung zwischen Vater und Sohn, sie switchen ihre Rollen.
Im Bild äußert sich das in einem Sohn, der im erwachsenen Alter meint, er wüsste und könnte alles besser als der Vater. Er stellt sich über den Vater und erniedrigt diesen, macht ihn klein, auch wenn das nicht bewusst ist.
Dieser Sohn bläht sich in allem was er tut auf (er möchte ja groß erscheinen). Oft verbunden mit dem Versuch, über das Leisten und Erfolg Anerkennung zu erlangen. Innerlich ringt er aber oft mit dem eignen Wert, und einer immensen Last und dem Übernehmen von Verantwortung, was aber hinter einer Maske verborgen bleibt.
Miasmatisch sind wir hier in der Sykose 3/Karma (Vater-Sohn, groß-klein), die sich versucht über die Sykose zu heilen (Leistung, Maske, Schein/Sein, Vermehrung, Geld).
Alles Aufblähen resultiert letztlich aus der inneren Verwirrung und kann zu keinem Ergebnis führen. Im systemischen Verständnis ist eines der Hauptprinzipien, dass die Reihenfolge geachtet wird. Der Vater ist groß, der Sohn ist klein. Wir stehen auf den Schultern unserer Ahnen, nicht andersum (daher kommt auch das Gefühl der großen Last).
Die Heilungsbewegung passiert hier, wenn Vater und Sohn ihre eigentlichen Plätze wieder einnehmen. Hier passiert ein unglaubliches Aufatmen, in dem der Sohn sichtlich schrumpft, aber eben genau auf die Größe, die so absolut richtig und stimmig ist. Wobei alle empfundene Last von ihm fällt.
Das Feld ist das des Bärlapps/Lykopodium. Einst in der Urzeit ein riesiger Baum, ist er über die erdgeschichtliche Entwicklung zu einem winzigen Pflänzchen geschrumpft. In ihm wirkt die Sehnsucht nach der Größe von einst. Seine Information hat hier eine unglaubliche Kraft, das Feld eine heilende Bewegung zu führen.