09/04/2023
Manchmal scheint das Leben wie ein Wimmelbuch zu sein: Gefüllt mit
allem möglichen, bloss das, was man sucht, scheint nicht vorhanden zu sein.
"Man muss auch mal zufrieden sein mit dem, was ist" ist ein rasch herbeigeholter und oft gehörter Rat.
Tönt gut, aber ist zu oberflächlich. Denn dein tief empfundenes Bedürfnis nach etwas Spezifischem oder ganz einfach nach "mehr"
-> mehr SEIN und mehr TUN, um mehr zu HABEN und mehr GEBEN zu können
ist Gottes Klopfen an deinem Herzen, weil diese Urkraft in dir sich auf neue, grössere, tiefere Art ausdrücken will.
Erinnere dich an das alte Sprichwort, das Dr. Carl Sagan zugesprochen wird:
"Das Nichtvorhandensein von Beweisen ist kein Beweis für das Nichtvorhandensein."
Bloss, weil das, was du erwartest, nicht sicht-, berühr- und zählbar ist bedeutet das nicht, dass es nicht vorhanden ist.
Anstelle von Entmutigung, Frust, Resignation und Ungeduld können dir diese 5 Schritte weiterhelfen:
1) Entspanne dich, atme tief durch, komme zur Ruhe. Löse deine Wahrnehmung von deiner äusseren Umgebung.
2) Nutze deine Vorstellungskraft, um dir ein Bild von dem zu schaffen, was du suchst. Stell dir deine gewünschte Realität lebhaft vor.
3) Lass deiner Vorstellung die Gefühle folgen. Wie würdest du dich fühlen, wenn das, was du suchst, sicht-, berühr- und zählbar da wäre? Gib diesen Empfindungen jetzt Raum.
4) Halte an dem, was du in deiner Gedankenwelt erlebt hast, fest. Verschiebe dein Bewusstsein und dein Fokus vom unbefriedigenden Zustand auf die erfüllte Realität.
5) Wenn du mit den vorangegangenen vier Schritten vertraut und geübt bist und es ein natürlicher Prozess geworden ist, dann ist der letzte Schritt eine logische Konsequenz: Dankbarkeit für das, was bereits ist.
Denn bloss weil es noch nicht sicht-, berühr- und zählbar ist bedeutet nicht, dass es nicht vorhanden ist.
Alles beginnt mit einem Gedankenspiel.
Ich wünsch dir einen ruhigen Sonntag!