14/08/2026
Am vergangenen Wochenende stand für uns der vierte Lauf der Seitenwagen-Weltmeisterschaft in Cremona auf dem Programm. Und eines war sicher: Es war heiß. Sehr heiß. ☀️🔥
Die Rennen selbst waren für uns weniger anstrengend, da wir größtenteils alleine unterwegs waren. Die eigentliche Herausforderung war, den Seitenwagen überhaupt auf der Strecke zu halten und durch die Links- und Rechtskurven zu bekommen. Jede Runde war harte Arbeit - nicht der Kampf gegen die Konkurrenz, sondern der Kampf mit unserem eigenen Seitenwagen.
Dabei hatte das Wochenende zunächst vielversprechend begonnen. Die Trainings liefen ordentlich und wir waren vorsichtig optimistisch, vielleicht einen kleinen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Doch spätestens im Qualifying war dieser Optimismus verflogen: Wir konnten einfach nicht zulegen.
Und genau da stehen wir momentan. Wir arbeiten, schrauben, verändern, probieren und suchen – Tag und Nacht. Trotzdem bekommen wir den Seitenwagen einfach nicht zum Laufen.
Momentan sind wir ehrlich gesagt ratlos. So, wie er aktuell funktioniert, ist er kaum fahrbar. Egal, was wir verändern oder welchen Ansatz wir versuchen – wir finden den entscheidenden Fehler nicht. Wenn man alles gibt, ständig Neues ausprobiert und trotzdem keine Verbesserung sieht, ist das irgendwann einfach frustrierend.
Aufgeben ist trotzdem keine Option.
Wir werden weiterarbeiten, weitersuchen und alles versuchen, um das Problem zu finden – auch wenn es momentan ziemlich aussichtslos erscheint.
Sportlich blieb uns in Cremona deshalb erneut nur Schadensbegrenzung: Platz 5 und Platz 4. Mehr war an diesem Wochenende schlicht nicht drin.
Also nehmen wir die Punkte mit und das, was momentan möglich ist. Danach heißt es wieder: arbeiten, suchen, ausprobieren und hoffen, dass wir endlich den entscheidenden Punkt finden und es wieder in die richtige Richtung geht.
Denn eines ist sicher: An unserem Einsatz wird es nicht scheitern. 💪