Barbara Redolfi Unbeeindruckt von Narzissten im Business

Barbara Redolfi  Unbeeindruckt von Narzissten im Business Selbstführung unter Druck. Klar bleiben in manipulativen Dynamiken im Business. Erstgespräch 🔗 https://luphoris.com/strategiegespraech/

Du musst auch immer alles besser wissen.Ein Statement, das sitzt und einen bestimmten Zweck erfüllt. Du sprichst in eine...
18/09/2026

Du musst auch immer alles besser wissen.
Ein Statement, das sitzt und einen bestimmten Zweck erfüllt.

Du sprichst in einem Meeting einen Fehler an, stellst eine kritische Frage oder gibst eine Rückmeldung.
Dann passiert es - in der Sekunde.

Statt über den Inhalt zu sprechen, wird plötzlich deine Person zum Thema.

Der Grund ist meist simpel: Wer Kritik schwer aushält, kann eine Rückmeldung schnell als Angriff auf die eigene Kompetenz oder Position erleben.

Eine häufig angewandte Möglichkeit diesen Druck abzuwehren ist:
den Fokus von sich weglenken, in dem der Spieß umgedreht wird.
Jetzt geht es nicht mehr um den angesprochenen Fehler, sondern darum, was angeblich mit dir nicht stimmt.

Für meine Selbstführung bedeutet das mittlerweile: Ich bleibe beim Thema. Ich muss mich nicht auf die persönliche Ebene ziehen lassen, nur weil mein Gegenüber die sachliche gerade verlassen hat.

Ich habe gelernt in solche Statements keine Emotionen reinzulegen.
Dadurch bleibt auch die Reaktionshoheit bei mir.

Was erlebst du häufiger?
Kritik wird aufgenommen oder sofort zurückgeschossen und wie zeigt sich dein Reaktionsverhalten dabei?

Schreibe es mir in die Kommentare.

Um auf der sachlichen Ebene zu bleiben, speichere dir den Beitrag – als Unterstützung und Reminder für dich.

Denn: Alles beginnt im Kopf.
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15/09/2026

Na ja, die richtigen Kontakte muss man halt haben.

Neid kann entstehen, wenn jemand etwas erreicht, besitzt oder verkörpert, das wir selbst gerne hätten.

Statt den eigenen Wunsch oder die eigene Unzufriedenheit wahrzunehmen, lässt sich der Erfolg des anderen leichter abwerten:
Glück gehabt.
Beziehungen.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Schon verliert die Leistung ein Stück ihres Wertes, das macht auch was mit dir.
Wir verlernen somit, unsere Erfolge zu kommunizieren, uns über unsere Erfolge zu freuen, diese auch anzuerkennen und zu feiern.

Wenn jemand meinen Erfolg auf diese Weise relativiert, muss ich ihn nicht rechtfertigen.
Das ist, was ich mittlerweile gelernt habe.

Spannender finde ich vor allem eine andere Seite der Medaille:
Wenn mich der Erfolg eines anderen stört, was genau zeigt mir mein Neid gerade über mich selbst?

Was hörst du häufiger: „Das war Glück“ oder „Der kennt halt die richtigen Leute“?

Mich interessiert vor allem: Was lösen so geartete Aussage in dir aus?

Schreibe mir deine Erfahrungen in die Kommentare.

Teile den Beitrag gerne an eine Person, die genau das gerade brauchen kann.

Denn: Alles beginnt im Kopf.
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10/09/2026

Du sprichst eine Sache an. Kurze Zeit später geht es plötzlich um dich.

Genau dann lohnt sich der Blick zurück: Was wurde ursprünglich angesprochen und wann wurde daraus eine Bewertung der Person?

Was braucht es, damit Widerspruch im Unternehmen tatsächlich möglich bleibt?

Mich interessiert deine Sicht dazu - schreib sie dich in die Kommentare.

09/09/2026

Eine gute Idee allein schafft noch keine gute Feedbackkultur.

Entscheidend ist, wie ein Kommunikationsinstrument im Alltag tatsächlich genutzt wird und was im Unternehmen dabei zum Standard wird.

Was braucht es für dich, damit Feedback im Unternehmen wirklich funktioniert?

09/09/2026

Du sprichst eine Sache an. Kurze Zeit später geht es plötzlich um dich.

Genau dann lohnt sich der Blick zurück: Was wurde ursprünglich angesprochen und wann wurde daraus eine Bewertung der Person?

Was braucht es, damit Widerspruch im Unternehmen tatsächlich möglich bleibt? Teile gerne das Video. Alles beginnt im Kopf. Master your Mind • Master your Business

08/09/2026

Was als kleine Meetingregel beginnt, kann die Kommunikation eines ganzen Teams verändern.

Denn irgendwann ist die spannende Frage nicht mehr, wer zu viel sagt.
Sondern wer aufgehört hat, überhaupt etwas zu sagen.

Woran zeigt sich für dich eine gute Meetingkultur?

Bin auf deinen Kommentar gespannt.

07/09/2026

Eine gute Idee allein schafft noch keine gute Feedbackkultur.

Entscheidend ist, wie ein Kommunikationsinstrument im Alltag tatsächlich genutzt wird und was im Unternehmen dabei zum Standard wird.

Was braucht es für dich, damit Feedback im Unternehmen wirklich funktioniert? Schreibe es in die Kommentare. Alles beginnt im Kopf. Master your Mind • Master your Business

01/09/2026

Wir glauben oft, einen Menschen bereits zu kennen.
Dabei haben wir vielleicht gerade erst begonnen, ihn wahrzunehmen.
Menschen wollen verstanden werden.
Nicht bewertet.
Dieses Bedürfnis haben wir selbst genauso.
Und doch stecken wir uns häufig als Erste selbst in eine Schublade.
Welche Schublade in deinem Denken wäre es wert, heute noch einmal geöffnet zu werden?
🎙️ Genau darüber spreche ich in der neuen Folge von UNBEEINDRUCKT:
„Verstehen braucht keine Sprache.“ Kommentiere PODCAST und ich sende dir den 🔗

„Sie schon wieder.“ Ein kurzer Satz im Vorbeigehen.Dabei hatte sie aufgrund ihrer Funktion wie auch ihres Überblicks ein...
27/08/2026

„Sie schon wieder.“
Ein kurzer Satz im Vorbeigehen.

Dabei hatte sie aufgrund ihrer Funktion wie auch ihres Überblicks eine Entwicklung angesprochen und ihre Einschätzung eingebracht.

Die Rückmeldung war unbequem.

Im Umfeld der Geschäftsführung kann dann eine besondere Dynamik entstehen.
Vor allem, wenn mehrere Führungskräfte nahe an ihr angesiedelt sind, jemand jedoch mehr informellen Einfluss hat, häufiger ihre Nähe sucht oder dort stärker positioniert ist.

Ich nenne ihn den „Königsflüsterer“.

Spricht nun jemand etwas an, das auch dessen Verantwortung oder Position berührt, kann diese Nähe plötzlich gefährdet erscheinen.
Denn im Raum könnte auch eine andere Frage stehen: Warum ist dir oder uns das nicht aufgefallen?

Dann verschiebt sich der Fokus.

Sie ist schwierig geworden.
Sie ist ständig negativ.
Vielleicht braucht sie Unterstützung.

Die Sachfrage rückt in den Hintergrund.
Zum Thema wird diejenige, die sie eingebracht hat.

Das muss keine bewusste Manipulation sein. Unsicherheit, Statusbedrohung oder der Versuch, die eigene Position zu sichern, können dahinterstehen.
Ebenso kann es sich um gezielte manipulative Machtausübung handeln.

Problematisch wird es, wenn sich diese Zuschreibung im Unternehmen verselbstständigt und daraus ein „Die schon wieder“ wird.

Andere übernehmen das Narrativ, ergänzen es mit eigenen Interpretationen, Erfahrungen oder Unsicherheiten. Irgendwann wird eine Wortmeldung nicht mehr nach ihrem Inhalt beurteilt.
Die Bewertung der Person ist bereits da, bevor sie ausgesprochen hat.

Für die Führung wird interessant, aus welcher Richtung solche Zuschreibungen kommen, wie sie sich anschließend im Unternehmen verbreiten und Einschätzungen längst beeinflussen.

Kritisch wird es, wenn die Interpretation einer Person zur maßgeblichen Wahrheit wird.

Spätestens dann braucht es Gespräche miteinander statt weiterer Gespräche übereinander.

Denn möglicherweise ist nicht die Führungskraft das eigentliche Problem.
Möglicherweise weist sie auf eines hin.

Wer selbst in diese Verschiebung gerät, kann zunächst trennen:
Was war meine ursprüngliche Sachbeobachtung?
Welche konkrete Antwort habe ich darauf erhalten?
Wann wurde aus der Sache plötzlich eine Bewertung meiner Person?

Diese Trennung hilft, im nächsten Gespräch wieder auf die Sachebene zurückzukommen.

Wenn aus Argumenten irgendwann Bewertungen über Menschen werden, verändert sich auch, wer künftig noch bereit ist, Unbequemes auszusprechen.

Was braucht es, damit Widerspruch im Unternehmen tatsächlich möglich bleibt?

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„Was ich dir immer schon sagen wollte .….“So stand es auf einer Karte.Die Idee dahinter war positiv: Kolleginnen und Kol...
26/08/2026

„Was ich dir immer schon sagen wollte .….“
So stand es auf einer Karte.

Die Idee dahinter war positiv: Kolleginnen und Kollegen sollten einander etwas sagen können, das im Arbeitsalltag häufig zu kurz kommt.
Anerkennung.
Wertschätzung.
Etwas, das man schon länger einmal aussprechen wollte.

Dann tauchten auf den Karten andere Botschaften auf.
Anonym.

Eine kleine Spitze.
Eine persönliche Abwertung.
Eine Botschaft, die man dem anderen offen vermutlich nicht so gesagt hätte.

Die Karte war dieselbe geblieben.
Ihre Funktion hatte sich verändert.

Genau das macht Kommunikationsinstrumente in Unternehmen interessant: Entscheidend ist nicht nur, wie sie gedacht sind.
Entscheidend ist, wie sie gelebt werden.
Vor allem: Wie wird es vorgelebt?

Wenn Führung selbst spöttische, abwertende oder strategisch eingesetzte Rückmeldungen toleriert oder verwendet, wird genau das zum informellen Standard.

Menschen beobachten, was durchgeht.
Was als Humor akzeptiert wird.
Wo eingegriffen wird.
Und wo niemand reagiert.

So kann ein Instrument, das Wertschätzung fördern sollte, plötzlich Unsicherheit erzeugen.

Menschen beginnen Botschaften anders zu lesen, überlegen genauer, wem sie etwas sagen und ziehen sich aus einem Format zurück, das ursprünglich Verbindung schaffen sollte.

Für Geschäftsführungen und deren Führungskräfte lohnt sich deshalb ein genauer Blick:
Welche Kommunikationsinstrumente gibt es im Unternehmen und wie werden sie tatsächlich genutzt?

Welche unserer Kommunikationsregeln fördern tatsächlich Offenheit und welche haben längst Nebenwirkungen entwickelt, über die niemand mehr spricht?

Wer selbst eine solche Karte oder eine vergleichbare anonyme Botschaft erhält, kann zunächst einen Schritt zwischen Botschaft und Reaktion setzen:

Was steht dort tatsächlich?
Was interpretiere ich hinein?
Was davon möchte ich ansprechen und bei wem?

Bei anonymer Kritik beginnt der Kopf schnell nach Absender, Motiv und Bedeutung zu suchen. Hilfreicher ist zunächst die Trennung zwischen dem, was tatsächlich dasteht, und dem, was der eigene Kopf ergänzt.

Wurde eine Grenze überschritten, bleibt die Frage: Wer ist die richtige Adresse, um genau das anzusprechen?

Eine gute Methode schafft noch keine gute Kommunikationskultur.

Was braucht es für dich, damit Feedback im Unternehmen wirklich funktioniert?

Alles beginnt im Kopf.
Master your Mind · Master your Business.

Adresse

Seitenstettengasse 5/37
Vienna
1010

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