Petra Steinbichler

Petra Steinbichler Lass dich begleiten, deinen eigenen Weg zu mehr Balance, Klarheit und Lebensfreude zu finden – durch Bewegung, Achtsamkeit und Coaching

✨ Sanfte Aktivierung – der innere FunkeDiese Yin-Yoga-Stunde war eine Einladung, den inneren Funken sanft zu wecken – ni...
03/09/2026

✨ Sanfte Aktivierung – der innere Funke

Diese Yin-Yoga-Stunde war eine Einladung, den inneren Funken sanft zu wecken – nicht durch Druck, sondern durch achtsame Aktivierung und bewusste Bewegung.

Wir haben mit einer ruhigen Wechselatmung begonnen, um zentriert und gleichzeitig wach in die Stunde zu starten.
Über Kind und Katze–Kuh ging es weiter in den herabschauenden Hund – eine erste, sanfte Aktivierung des ganzen Körpers.

Von dort sind wir ins Stehen gekommen, haben den Rücken mobilisiert und mit Unterstützung des Yogagurts mehr Länge und Bewusstsein geschaffen.
Danach führte uns der Weg wieder nach unten – über Katze–Kuh in die Bauchlage.

In Rehhaltung und im Sattel konnten wir die Aktivierung noch einmal spüren – ein feines Zusammenspiel von Öffnung und Energie im Körper.

Zum Ende hin wurde die Praxis noch einmal klar und belebend:
In der Rückenlage mit dem halben Schulterstand und der Schnecke durften wir nicht nur aktivieren, sondern auch die Beine entlasten – gerade im Sommer eine wohltuende Unterstützung. Gleichzeitig wird hier die Schilddrüse sanft angeregt.

Den Abschluss bildete der unterstützte Fisch – eine meiner Lieblingshaltungen – in der wir zur Ruhe gekommen sind, Weite gespürt haben und uns getragen und erfrischt fühlen durften.

Im Shavasana haben wir diesen inneren Funken noch einmal bewusst wahrgenommen – leise, warm, lebendig.

💛 Verwendet habe ich meine Yin-Yoga-Karten „Haltungen des Herzens“ – erhältlich direkt bei mir oder über meinen Shop.

Diese Karte erinnert mich an einen Gedanken des Philosophen Henri Nouwen. Er schrieb einmal sinngemäß, dass wir oft glau...
31/08/2026

Diese Karte erinnert mich an einen Gedanken des Philosophen Henri Nouwen. Er schrieb einmal sinngemäß, dass wir oft glauben, Liebe müsse verdient werden – durch Leistung, Erfolg oder Perfektion. Dabei beginnt echte Liebe dort, wo wir aufhören, Bedingungen an uns selbst zu stellen.

Die Kunst, freundlich mit sich selbst zu sein

Es ist erstaunlich, wie selbstverständlich wir andere trösten.

Wir sagen: "Mach dir keinen Druck." "Du gibst dein Bestes." "Sei nicht so streng mit dir."

Doch wenn wir selbst einen Fehler machen, sprechen wir oft eine ganz andere Sprache. Eine härtere. Eine, die antreibt statt trägt.

Psychologen nennen dieses Phänomen den inneren Kritiker. Studien der Forscherin Kristin Neff, die seit vielen Jahren zu Selbstmitgefühl forscht, zeigen etwas Überraschendes: Menschen, die freundlich mit sich selbst umgehen, werden nicht bequemer oder gleichgültiger. Im Gegenteil. Sie sind oft resilienter, mutiger und können mit Rückschlägen besser umgehen, weil sie ihre Energie nicht im ständigen Kampf gegen sich selbst verlieren.

Vielleicht ist Selbstfreundlichkeit deshalb keine Schwäche. Vielleicht ist sie eine Form von innerer Stärke.

Heute musst du nichts beweisen. Nicht einmal dir selbst.

Vielleicht genügt es, dir dieselbe Wärme zu schenken, die du einem Menschen schenken würdest, den du liebst.

Nicht morgen. Nicht, wenn alles erledigt ist. Heute.

Denn Liebe beginnt oft nicht mit großen Gesten.

Sondern mit einem leisen Satz:

„Ich bin heute freundlich zu mir.“

Vielleicht verändert dieser eine Satz nicht sofort dein ganzes Leben.

Aber vielleicht verändert er den Menschen, der es lebt.

✨ Die Karte stammt aus dem Set „Wurzeln & Wandlung“
– für Momente, in denen Freundlichkeit bei dir selbst beginnen darf.

30/08/2026

✨ Weite in den Flanken - Raum für das Leben

Meditationen für Entspannung, Vertrauen und neue Kraft 🧘‍♀️

Gerade im Shavasana entfaltet sich die Tiefe einer Praxis. Wenn der Körper still wird, beginnt Integration. Der Atem wird ruhiger, das Nervensystem darf umschalten, Gedanken werden weiter.

🌙 Die Endentspannung ist mehr als ein Abschluss – sie ist ein Übergang. Vom Tun ins Sein. Besonders im Yin Yoga ist dieser Moment wesentlich: Hier darf alles nachklingen und sich setzen. Geführte Meditationen schenken diesem Raum eine achtsame Ausrichtung – passend zum jeweiligen Thema der Stunde.

🌿 Du interessierst dich für Yin Yoga und meine Meditationen?
Dann ist mein Kartenset „Haltungen des Herzens“ vielleicht eine schöne Inspiration für dich:

Und wenn du vertiefende Shavasana-Texte suchst, findest du in meinem Buch „Zwischen Atem und Stille“ eine Sammlung geführter Meditationen – zum Anleiten oder zum Selbst-Eintauchen, inklusive Audio- und Videozugang sowie 12 thematischen Monatsmeditationen.🤍

Ein stiller Begleiter für mehr Ruhe, Vertrauen und neue Kraft.

Manche Fragen möchten nicht schnell beantwortet werden.Sie dürfen ein wenig bleiben, nachklingen und vielleicht ein Gesp...
28/08/2026

Manche Fragen möchten nicht schnell beantwortet werden.
Sie dürfen ein wenig bleiben, nachklingen und vielleicht ein Gespräch öffnen, das sonst nie entstanden wäre.

In den vergangenen Wochen habe ich begonnen, solche Fragen zu sammeln – Fragen zum Innehalten, zum ehrlichen Nachspüren und zum bewussteren Miteinander. Manche davon kannst du dir ganz still selbst stellen. Andere kannst du mit deinem Partner, deiner besten Freundin, deiner Mama oder einem Menschen teilen, mit dem du gerne ein wenig tiefer ins Gespräch kommen möchtest.

Nehmt euch Zeit, hört einander zu und lasst auch unterschiedliche Antworten nebeneinander stehen. Es geht nicht darum, die „richtige“ Antwort zu finden, sondern darum, einander und vielleicht auch sich selbst ein kleines Stück näherzukommen.

Jeden Freitagabend teile ich hier eine dieser Fragen mit dir.

Und inzwischen steht fest: In einigen Wochen wird dieses Kartenset veröffentlicht und auch erhältlich sein. Bis dahin halte ich dich hier über die nächsten Schritte auf dem Laufenden und teile weiterhin jeden Freitag eine neue Frage zum Innehalten, Nachspüren und Reflektieren.

Bis dahin darf die heutige Frage bei dir bleiben, ein wenig nachklingen oder ein besonderes Gespräch begleiten.

🌿 Weite in den Flanken – Raum für das LebenDiese Yin-Yoga-Stunde war eine Einladung, mehr Raum im eigenen Körper zu scha...
27/08/2026

🌿 Weite in den Flanken – Raum für das Leben

Diese Yin-Yoga-Stunde war eine Einladung, mehr Raum im eigenen Körper zu schaffen – besonders in den Flanken, im Rücken und im Brustraum.
Dort, wo oft Enge entsteht, durfte wieder Weite entstehen.

Wir haben mit dem Bienensummen begonnen – einer sanften Atemübung, die den Vagusnerv beruhigt und uns tief in die Entspannung geführt hat.

Über eine achtsame Nackenmobilisation sind wir in Kundalini-Kreise eingetaucht – zunächst ganz klein, fast unmerklich, und dann immer weiter werdend.
Kreisend, fließend, meditativ.
Über Seitbeugen und Drehungen entstand dabei Länge in der Wirbelsäule und gleichzeitig mehr Raum in den Flanken.

Mit der halben Seitbeuge und über Katze–Kuh ging es weiter in die Haltung des Herzens, wo sich der Brustraum sanft öffnen durfte.
Im Kamel, in der Heuschrecke und im Bogen haben wir diese Öffnung noch vertieft – und gleichzeitig die Kraft im Oberkörper gespürt.

Zum Abschluss durften wir im unterstützten Fisch nachspüren:
Wie viel mehr Raum ist jetzt da?
Wie frei kann der Atem durch die Flanken, den Brustraum und den Rücken fließen?

Eine Stunde, die daran erinnern durfte:
✨ Wo Raum entsteht, kann Leben fließen.

💛 Verwendet habe ich meine Yin-Yoga-Karten „Haltungen des Herzens“ – wie immer direkt bei mir oder über meinen Shop erhältlich.

Ich darf mich schützen.Manchmal denken wir, wir müssten immer erreichbar sein. Immer verständnisvoll. Immer stark. Immer...
24/08/2026

Ich darf mich schützen.

Manchmal denken wir, wir müssten immer erreichbar sein. Immer verständnisvoll. Immer stark. Immer offen.

Doch diese Karte erinnert mich an etwas anderes.

An ein kleines Kind, das sich eine Höhle aus Decken baut. Nicht, weil es die Welt ablehnt. Sondern weil es einen Ort braucht, an dem es sich sicher fühlt. Einen Raum, in dem es durchatmen kann. In dem niemand etwas von ihm erwartet.

Vielleicht verlieren wir als Erwachsene genau diesen Ort. Wir lernen, Türen offen zu halten, obwohl wir müde sind. Wir sagen Ja, obwohl unser Inneres längst Nein flüstert. Wir glauben, Grenzen würden Distanz schaffen. Dabei schaffen sie oft erst echte Nähe.

Auch die Psychologie zeigt: Gesunde Grenzen sind kein Ausdruck von Egoismus, sondern von Selbstfürsorge. Wer die eigenen Bedürfnisse wahrnimmt und schützt, kann anderen langfristig mit mehr Klarheit, Geduld und Offenheit begegnen. Ein geschützter Mensch muss sich nicht ständig verteidigen.

Diese Karte lädt deshalb nicht dazu ein, Mauern zu bauen. Sie erinnert an etwas viel Sanfteres.

Eine Tür.

Du entscheidest, wann sie offen ist. Du entscheidest, wer eintreten darf. Und du darfst sie auch wieder schließen – ohne Schuldgefühl.

Vielleicht beginnt Selbstliebe genau dort: Nicht indem du für alle da bist. Sondern indem du auch für dich da bist.

✨ Die Karte stammt aus dem Set „Wurzeln & Wandlung“ – für Momente, in denen du erkennen darfst, dass Grenzen keine Trennung schaffen, sondern Geborgenheit.

23/08/2026

✨ Sommerwind - Gedanken auslüften

Meditationen für Entspannung, Vertrauen und neue Kraft 🧘‍♀️

Gerade im Shavasana entfaltet sich die Tiefe einer Praxis. Wenn der Körper still wird, beginnt Integration. Der Atem wird ruhiger, das Nervensystem darf umschalten, Gedanken werden weiter.

🌙 Die Endentspannung ist mehr als ein Abschluss – sie ist ein Übergang. Vom Tun ins Sein. Besonders im Yin Yoga ist dieser Moment wesentlich: Hier darf alles nachklingen und sich setzen. Geführte Meditationen schenken diesem Raum eine achtsame Ausrichtung – passend zum jeweiligen Thema der Stunde.

🌿 Du interessierst dich für Yin Yoga und meine Meditationen?
Dann ist mein Kartenset „Haltungen des Herzens“ vielleicht eine schöne Inspiration für dich:

Und wenn du vertiefende Shavasana-Texte suchst, findest du in meinem Buch „Zwischen Atem und Stille“ eine Sammlung geführter Meditationen – zum Anleiten oder zum Selbst-Eintauchen, inklusive Audio- und Videozugang sowie 12 thematischen Monatsmeditationen.🤍

Ein stiller Begleiter für mehr Ruhe, Vertrauen und neue Kraft.

🌬️ Sommerwind – Gedanken auslüftenDiese Yin-Yoga-Stunde war wie eine sanfte Brise an einem warmen Sommertag –eine Einlad...
20/08/2026

🌬️ Sommerwind – Gedanken auslüften

Diese Yin-Yoga-Stunde war wie eine sanfte Brise an einem warmen Sommertag –
eine Einladung, den Kopf frei zu bekommen und Gedanken einfach weiterziehen zu lassen.

Wir haben im Sitzen mit der Bauchatmung begonnen und den Atem bewusst vom Bauchraum über den Herzraum bis in die Stirn fließen lassen – eine Verbindung von Körper, Gefühl und Geist.

Über Nackenmobilisation und Kundalini-Kreise sind wir in Drehpositionen gegangen, um Spannungen zu lösen und frischen Raum zu schaffen.
In den darauffolgenden Vorbeugen durfte sich alles weiter beruhigen, während der Fokus immer wieder auf das Stirnchakra gelenkt wurde – Klarheit, Weite und Leichtigkeit im Kopf.

Mit dem Kaninchen und der Sphinx haben wir diesen Raum noch einmal bewusst geöffnet – als würde ein Sommerwind durch uns hindurchziehen.
In der Heuschrecke konnten wir kurz unsere Kraft spüren, bevor es wieder weicher wurde.

Über Knie zur Brust, auch in sanften Drehungen, sind wir schließlich in den liegenden Schmetterling gekommen – ein Ort des Loslassens, des Auslüftens, des Weitwerdens.

Eine längere Praxis, etwa 90 Minuten, die bewusst Zeit gegeben hat, um zu spüren:
✨ Gedanken dürfen kommen – und weiterziehen.
✨ Du darfst wieder klar werden.

💛 Verwendet haben wir meine Yin-Yoga-Karten „Haltungen des Herzens“ – wie immer direkt über mich erhältlich.

Berührung der NaturVor einigen Jahren führten Wissenschaftler der Universität Leipzig ein interessantes Experiment durch...
17/08/2026

Berührung der Natur

Vor einigen Jahren führten Wissenschaftler der Universität Leipzig ein interessantes Experiment durch. Menschen sollten unterschiedliche Materialien berühren – Holz, Stein, Stoff, Metall und natürliche Oberflächen wie Moos oder Baumrinde. Anschließend beschrieben sie nicht nur, wie sich die Materialien anfühlten, sondern auch ihre Stimmung. Auffällig war, dass natürliche Oberflächen deutlich häufiger mit Begriffen wie Ruhe, Geborgenheit, Wärme und Verbundenheit beschrieben wurden. Unser Tastsinn scheint mehr wahrzunehmen als bloße Struktur. Er erzählt unserem Nervensystem, ob wir uns sicher fühlen.

Vielleicht ist das der Grund, warum wir unbewusst über eine Baumrinde streichen, einen Stein in die Hand nehmen oder mit den Fingern durch weiches Moos fahren.

Die Natur spricht nicht in Worten.

Sie spricht in Berührungen.

Eine Kastanie erzählt von glatter Stärke. Eine Rinde von gelebtem Leben. Ein Stein von Geduld. Moos erinnert daran, dass Weichheit nicht schwach ist.

Vielleicht suchen wir deshalb so oft den Wald auf, wenn unser Inneres laut geworden ist. Nicht weil dort Antworten liegen. Sondern weil dort nichts von uns verlangt wird.

Heute lade ich dich ein, nicht spazieren zu gehen, sondern zu fühlen.

Lege deine Hand auf einen Baum. Schließe für einen Moment die Augen. Berühre einen Stein. Lass Moos zwischen deinen Fingern ruhen. Nimm ein Blatt in die Hand. Ohne zu bewerten. Ohne etwas erreichen zu wollen.

Vielleicht bemerkst du, dass jede Oberfläche auch eine Seite von dir berührt.

Die raue Rinde erinnert dich an deine Widerstandskraft.

Das weiche Moos an deine Sehnsucht nach Geborgenheit.

Der kühle Stein an Klarheit.

Das zarte Blatt an deine Verletzlichkeit.

Eine kleine Übung

Suche dir drei Dinge aus der Natur.

Berühre jedes davon für etwa eine Minute mit geschlossenen Augen.

Atme ruhig.

Frage dich nicht: Was ist das?

Frage stattdessen:

"Was berührt diese Oberfläche gerade in mir?"

Vielleicht ist die Antwort kein Gedanke.

Vielleicht ist sie nur ein Gefühl.

Und manchmal genügt genau das.

✨ Die Karte stammt aus dem Set „Wurzeln & Wandlung“ – für Momente, in denen die Natur nicht nur Kulisse ist, sondern Spiegel und Begleiter.

Adresse

Straß 109
Strass Im Attergau
4881

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