20/02/2026
+++ 𝗣𝗥𝗘𝗦𝗦𝗘𝗔𝗨𝗦𝗦𝗘𝗡𝗗𝗨𝗡𝗚 +++
𝗕ü𝗿𝗴𝗲𝗿:𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻-𝗜𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 „𝗘𝗶𝘀 𝗜𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗠ö𝗱𝗹𝗶𝗻𝗴“: 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗘𝗿𝗵𝗮𝗹𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗘𝗶𝘀𝗳𝗹ä𝗰𝗵𝗲 𝗶𝗻 𝗠ö𝗱𝗹𝗶𝗻𝗴 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗸𝗹𝗮𝗿 𝗯𝗲𝗶 𝗕ü𝗿𝗴𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗗𝗿𝗲𝗰𝗵𝘀𝗹𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁𝗯𝗮𝗱𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗔𝗹𝗮𝗷𝗯𝗲𝗴 – 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝘃ö𝗹𝗸𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴.
Pürer: „Bürgermeisterin Drechsler hat es in der Hand, ob der Wille der tausenden Mödlingerinnen und Mödlinger von ihr gehört und umgesetzt wird.“
Am vergangenen Mittwoch fand das von der Bürger:innen-Initiative „Eis In der Stadt Mödling“ lange eingeforderte persönliche Gespräch mit Bürgermeisterin Sylvia Drechsler (SPÖ) statt. Im Beisein von Vizebürgermeister Rainer Praschak (Grüne) und Stadtbadleiter sowie SPÖ-Stadtparteigeschäftsführer Mehmed Alajbeg legte die Bürger:innen-Initiative eindringlich dar, welche Bedeutung der Erhalt einer Eisfläche für die Bevölkerung von Mödling hat – als Sportstätte, sozialer Treffpunkt und wichtiger Bestandteil der städtischen Infrastruktur. „In den vergangenen zwei Monaten haben wir mit Eltern, Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren, Vertreterinnen und Vertretern von Schulen und Kindergärten, Vereinen und Eislaufbegeisterten unzählige Gespräche geführt. Die Botschaft ist eindeutig: Der Wunsch nach Eis in Mödling ist breit getragen und emotional stark verankert. Fast 8.000 Unterschriften, die enorme öffentliche Resonanz und die breite Medienberichterstattung zeigen klar, dass die Bevölkerung diese Entscheidung nicht einfach hinnimmt“, so 𝗞𝗮𝘁𝗿𝗶𝗻 𝗣ü𝗿𝗲𝗿, 𝗜𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗼𝗿𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗲𝘁𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂𝗺 𝗘𝗿𝗵𝗮𝗹𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗘𝗶𝘀𝗹𝗮𝘂𝗳𝗽𝗹𝗮𝘁𝘇𝗲𝘀 𝗶𝗻 𝗠ö𝗱𝗹𝗶𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗶𝘁𝗴𝗿ü𝗻𝗱𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗕ü𝗿𝗴𝗲𝗿:𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻-𝗜𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 „𝗘𝗶𝘀 𝗜𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝗠ö𝗱𝗹𝗶𝗻𝗴“.
𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗶𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗚𝗲𝗹𝗱𝗺𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹 – 𝗜𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 𝘀𝗼𝗹𝗹 𝗔𝘂𝗳𝗴𝗮𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸 ü𝗯𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻
Ziel des Treffens mit Bürgermeisterin Drechsler und Stadtbadleiter Alajbeg war es, konkrete Lösungswege zu besprechen. Stattdessen wurde wiederholt auf die angespannte Finanzlage Mödlings verwiesen. Gleichzeitig ist die Bürger:innen-Initiative mehrfach von Bürgermeisterin Drechsler und Stadtbadleiter Alajbeg aufgefordert worden, selbst bei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern umliegender Gemeinden für ein regionales Hallenprojekt zu werben. Für Pürer ein klarer Rollenmissbrauch: „Es ist nicht Aufgabe engagierter Bürgerinnen und Bürger, politische Verantwortung zu übernehmen oder die Finanzierung kommunaler Infrastruktur sicherzustellen. Dass die Bürgermeisterin versucht, diese Verantwortung auf die Initiative abzuwälzen, ist für uns völlig unverständlich“, so Pürer. „Wir sind Sprachrohr der Bevölkerung – nicht Ersatz für politische Führung. Die Menschen erwarten Lösungen von der Bürgermeisterin, nicht von Ehrenamtlichen.“
𝗞𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗽𝗮𝗿𝗲𝗻𝘇 𝗯𝗲𝗶 𝗟ö𝘀𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 – 𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗲𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗮𝘂𝗲𝗻𝘀𝘃𝗲𝗿𝗹𝘂𝘀𝘁
Besonders kritisch sieht die Bürger:innen-Initiative die Ankündigung von Bürgermeisterin Drechsler, eine Lösung erst dann öffentlich zu machen, wenn diese vollständig fixiert sei. Um keine falschen Hoffnungen zu wecken. „Transparenz erst im Nachhinein ist keine Transparenz. Wer Vertrauen will und ein offenes Ohr für Bürgerbeteiligung propagiert, muss die Bevölkerung frühzeitig einbinden – nicht vor vollendete Tatsachen stellen“, so Pürer.
𝗘𝗶𝘀𝗹𝗮𝘂𝗳𝗽𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗮𝗹𝘀 𝗦𝘆𝗺𝗯𝗼𝗹 𝗳ü𝗿 𝗴𝗿öß𝗲𝗿𝗲 𝗙𝗲𝗵𝗹𝗲𝗻𝘁𝘄𝗶𝗰𝗸𝗹𝘂𝗻𝗴
Für die Bürger:innen-Initiative steht fest: Die Debatte geht längst über den Eislaufplatz hinaus. Sie sieht darin ein Symptom einer verfehlten Stadtentwicklung. „Viele Menschen haben das Gefühl, dass sich die als familienfreundlich zertifizierte Stadt Mödling in die falsche Richtung entwickelt. Statt Angebote für junge Familien zu schaffen, werden Freizeitflächen geschlossen. Statt eine lebendige Stadt zu gestalten, verschwinden Treffpunkte und Vereine. Der Wohnbau wächst schneller als die Infrastruktur – und damit verliert die Stadt an Lebensqualität“, so Pürer. „Der Eislaufplatz ist kein Einzelfall. Er steht stellvertretend für die Frage, ob Mödling eine Stadt für Menschen bleibt oder zu einem reinen Wohnstandort ohne soziale Mitte wird.“
𝗞𝗹𝗮𝗿𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴
Die Initiative betont, dass nun ausschließlich Bürgermeisterin Drechsler am Zug ist. Ihre Entscheidung bestimmt,
- ob künftig weiterhin in Mödling Eislaufen möglich ist,
- ob rund hundert Nachwuchs-Eishockeyspielerinnen und -spieler sowie der Mödlinger Eiskunstlauf und Eisstocksport ihre Trainings- und Spielstätte verlieren,
- ob Vereine, Schulen, Kindergärten und Freizeitsportbegeisterte weiterhin einen Ort für Bewegung und Begegnung haben.
„Bürgermeisterin Drechsler hat es in der Hand, ob der Wille tausender Mödlingerinnen und Mödlinger gehört wird oder nicht. Es ist eine politische Entscheidung – und sie wird daran gemessen werden“, betont Pürer.
𝗜𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁 𝘄𝗮𝗰𝗵𝘀𝗮𝗺 𝘂𝗻𝗱 𝗴𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝘀𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁
Die Bürger:innen-Initiative „Eis In der Stadt Mödling“ kündigt an, den weiteren Prozess eng zu begleiten, politische Verantwortung weiterhin klar einzufordern und gleichzeitig für konstruktive Gespräche offen zu bleiben. „Ziel bleibt eine nachhaltige Lösung für Eislauf und Eissport, die den klar artikulierten Wunsch der Bevölkerung erfüllt: Eis in der Stadt Mödling.“