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Ing.

Christian Koudela, MA, MSc, MBA
Wienerstraße 194/4
2345 Brunn am Gebirge
Mobil: +43 664 / 187 10 25

Zuständige Behörde:
Bezirkshauptmannschaft Mödling

Fachgruppe:
Unternehmensberatung und Informationstechnologie
Landesgericht Wiener Neustadt

30/10/2026

Entscheiden lernst du wie ein Handwerk. Das Wissen darüber ist die Grundlage, so wie eine Schreinerin ihr Holz kennen muss. Besser wird sie erst am Werkstück, durch Übung, Wiederholung und den prüfenden Blick danach. Genauso braucht dein Entscheiden Rückmeldung, damit aus Wissen Können wird. Wo bekommst du heute ehrliche Rückmeldung auf deine Entscheidungen?

Die ganze Folge gibt es jetzt im Entscheidungsnavigator.

29/10/2026

Entscheiden ist lernbar wie ein Handwerk. Werkzeuge helfen dabei, aber nur mit der richtigen Haltung. Wirksam wird das alles erst in einem Prozess, so wie ein Trampelpfad erst durch viele Schritte entsteht. Ein einzelner Moment der Erkenntnis verändert noch kein Verhalten. Welchen kleinen Schritt wiederholst du, bis er zu deinem Verhalten wird?

Die ganze Folge gibt es jetzt im Entscheidungsnavigator.

„Was meint Ihr dazu?“Eine Frage, die in Meetings schnell gestellt ist. Doch bevor fünf Menschen ihre Perspektive beitrag...
29/10/2026

„Was meint Ihr dazu?“

Eine Frage, die in Meetings schnell gestellt ist. Doch bevor fünf Menschen ihre Perspektive beitragen, lohnt sich eine andere Frage:

Was genau sollen sie eigentlich beitragen?

Denn Beteiligung kann bei einer Entscheidung sehr Unterschiedliches bedeuten. Manchmal geht es darum, eine bereits getroffene Entscheidung transparent zu machen. Manchmal braucht es die fachliche Einschätzung einzelner Personen. In anderen Situationen soll ein Team gemeinsam eine Lösung entwickeln oder die Entscheidung vollständig übernehmen.

Schwierig wird es, wenn darüber unterschiedliche Vorstellungen bestehen.

Die Führungskraft möchte beispielsweise vor ihrer Entscheidung noch zwei Perspektiven hören. Ein Teil des Teams versteht die offene Diskussion jedoch als Einladung, gemeinsam zu entscheiden. Andere gehen davon aus, dass am Ende abgestimmt wird.

Dann wird ausführlich diskutiert und trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl zurück: Wozu wurden wir eigentlich gefragt, wenn die Entscheidung am Ende ohnehin jemand anderes trifft?

Beteiligung an Entscheidungen ist deshalb keine Frage von „mitentscheiden oder nicht mitentscheiden“. Dazwischen liegen verschiedene Formen:

📣 Verkünden
Die Entscheidung ist getroffen und wird transparent kommuniziert.

💬 Verkaufen
Die Entscheidung steht fest, Hintergründe und Beweggründe werden erläutert.

👂 Befragen
Vor der Entscheidung werden gezielt Perspektiven und Einschätzungen eingeholt.

🤝 Einigen
Die Beteiligten entwickeln gemeinsam eine Entscheidung, die sie miteinander tragen können.

🧭 Beraten
Eine Person oder Gruppe bereitet die Entscheidung fachlich vor und spricht eine Empfehlung aus.

🔎 Erkundigen
Die Entscheidungsverantwortung liegt beim Team oder bei einzelnen Personen, die sich dafür gezielt Rat holen.

🚀 Delegieren
Die Entscheidung wird vollständig an eine andere Person oder ein Team übertragen.

Keine dieser Formen ist grundsätzlich besser als die andere. Entscheidend ist, dass sie zur jeweiligen Situation passt und für alle Beteiligten klar ist.

Eine strategische Weichenstellung braucht möglicherweise andere Beteiligung als eine fachliche Detailentscheidung. Wer das größte Wissen zu einem Thema hat, muss nicht automatisch die Entscheidungsverantwortung tragen. Und wer von einer Entscheidung betroffen ist, muss nicht zwingend an jedem Schritt ihrer Entstehung beteiligt sein.

Bevor Ihr also die nächste Entscheidungsfrage ins Plenum gebt, klärt zuerst:

🧭 Wer entscheidet?
🧭 Wessen Expertise brauchen wir?
🧭 Wessen Perspektive sollten wir hören?
🧭 Wer muss die Entscheidung anschließend kennen und mittragen?

Damit wird aus „Was meint Ihr dazu?“ eine wesentlich präzisere Einladung zur Beteiligung.
Und häufig auch eine wesentlich effizientere Entscheidung. 😏

27/10/2026

Stell dir vor, jemand lernt Tennis, indem er ein Wochenende lang Vorträge über die perfekte Rückhand hört. Kein Schläger, kein Ball, kein Trainer, der zuschaut und korrigiert. Das ist absurd, und doch lernen viele von uns so das Entscheiden. Reden ist eben nicht Tun, und ohne Rückmeldung wird aus dem Reden nie ein Handeln. Wo stehst du beim Entscheiden schon wirklich auf dem Platz?

Die ganze Folge gibt es jetzt im Entscheidungsnavigator.

Wer sich für eine Möglichkeit entscheidet, muss andere loslassen.Klingt selbstverständlich. Ist es aber häufig gar nicht...
27/10/2026

Wer sich für eine Möglichkeit entscheidet, muss andere loslassen.

Klingt selbstverständlich. Ist es aber häufig gar nicht.

Denn gerade bei schwierigen Entscheidungen haben wir oft mehrere Optionen vor uns, die alle etwas für sich haben. Wir haben Zeit investiert, Möglichkeiten durchdacht, uns bestimmte Entwicklungen vorgestellt und vielleicht sogar begonnen, uns mit einer dieser Vorstellungen anzufreunden.

Und dann kommt der Moment, in dem wir uns entscheiden müssen.

Für eine Möglichkeit. Und damit gegen andere.

Eine besonders interessante Frage aus dem Publikum unseres Workshops „Bessere Entscheidungen“ hat genau diesen Punkt aufgegriffen:

Wo hat im Entscheidungsprozess eigentlich das Loslassen seinen Platz? Und darf man einer verworfenen Möglichkeit auch nachtrauern?

Eine Frage, die zeigt, wie viel mehr in einer Entscheidung steckt als das sachliche Abwägen von Alternativen.

Denn mit jeder Entscheidung geben wir auch mögliche Zukünfte auf. Manchmal fällt uns das leicht, manchmal hängen wir noch lange an dem Gedanken, was aus einer anderen Option hätte werden können.

Das kann dazu führen, dass wir Entscheidungen hinauszögern, immer wieder neu bewerten oder uns gedanklich Hintertüren offenhalten.

Dabei darf auch eine gute Entscheidung mit Bedauern verbunden sein.

Wir können überzeugt sein, einen vernünftigen Weg gewählt zu haben, und gleichzeitig traurig darüber sein, einen anderen nicht gehen zu können.

Im NAVIGOS-Framework beschäftigen wir uns deshalb auch mit den Emotionen, Zweifeln und inneren Widerständen, die unseren Entscheidungsprozess begleiten.

Denn Entscheidungsfreude bedeutet nicht, dass uns jede Entscheidung leichtfallen muss.

Eine Frage, die wir aus dem Workshop gerne weitergeben möchten:

Fällt es Dir schwerer, Dich für eine Möglichkeit zu entscheiden oder die anderen Möglichkeiten endgültig loszulassen?

📸 Lukas Leonte

26/10/2026

Ohne zu wissen, dass es den Bestätigungsfehler gibt, kannst du ihn bei dir nie bemerken. Das Wissen ist notwendig, es ist die Basis. Ausreichend ist es nie. Es ist der erste Schritt und noch lange nicht der ganze Weg. Den Unterschied zwischen notwendig und ausreichend zu übersehen, das ist aus meiner Sicht der eigentliche Denkfehler. Welches Wissen trägst du mit dir herum, ohne es je geübt zu haben? Die ganze Folge gibt es jetzt im Entscheidungsnavigator.

25/10/2026

In den meisten Ausbildungen hörst du zu, nickst, gehst nach Hause, und niemand schaut mit dir in die Praxis zurück. Die Forscher Jeffrey Pfeffer und Robert Sutton nennen das die Knowing-Doing Gap, die Lücke zwischen Wissen und Tun. Über eine Entscheidung zu reden fühlt sich fast an wie das Entscheiden selbst. Ohne Rückmeldung und ehrliche Reflexion wird aus dem Reden nie ein Handeln. Wer schaut bei dir nach, ob das Gelernte im Alltag ankommt?

Die ganze Folge gibt es jetzt im Entscheidungsnavigator.

23/10/2026

Gute Ausbildung erstreckt sich über Zeit, mit Phasen des Lernens und Phasen des Anwendens dazwischen. Ein einzelner Seminartag reicht dafür so wenig, wie ein Garten mit einem einzigen Regentag auskommt. Gute Ausbildung arbeitet mit echten Fällen, mit den Entscheidungen, die die Teilnehmer mitbringen. Und sie übt vor allem die Haltung, die die Werkzeuge führt. Welche echte Entscheidung bringst du in deine nächste Weiterbildung mit?

Die ganze Folge gibt es jetzt im Entscheidungsnavigator.

🎉 Wir haben etwas zu feiern!Nach vielen Ideen, Stunden vor der Kamera und noch mehr Stunden hinter den Kulissen ist es e...
23/10/2026

🎉 Wir haben etwas zu feiern!

Nach vielen Ideen, Stunden vor der Kamera und noch mehr Stunden hinter den Kulissen ist es endlich so weit:

🚀 Die Entscheidungsnavigator Academy ist da!

Und mit ihr unser erstes Online-Training „Entscheidungsfreude entwickeln“!

Wir freuen uns riesig, denn damit geht ein Herzensprojekt an den Start. Unsere Überzeugung: Entscheiden kann man lernen.

Und mit der Academy möchten wir Menschen dabei unterstützen, ihre Entscheidungsfähigkeit zu stärken und auch unter Unsicherheit mit Mut, Vertrauen und Freude zu entscheiden.

Den Anfang machen kurze Lernvideos mit Christian Koudela, ein begleitendes Workbook und praktische Übungen, die Du direkt in Deinen Alltag mitnehmen kannst.

Ab sofort kannst Du loslegen – wann, wo und in welchem Tempo Du möchtest.

Wir sind gespannt auf die ersten Rückmeldungen und freuen uns auf alles, was noch kommt!

👉 Entdecke unser erstes Online-Training: https://entscheidungsnavigator.com/lp/entscheidungsfreude-onlinekurs

Auf viele gute Entscheidungen und noch mehr Entscheidungsfreude! 🧭

Hol dir Orientierung, Klarheit und neue Denkwerkzeuge für Entscheidungen unter Unsicherheit. Dein Entscheidungsfreude Onlinekurs

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