07/10/2020
MOBILITÄT
1. "Die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Robert Schleip aus Ulm haben ergeben, dass Mobilität eine Stufe höher anzusetzen ist: Beim Fasziensystem. Um das Zusammenspiel von Muskel und Faszie zu optimieren, ist die Blackroll die erste Wahl. "
2. "Um den Muskeltonus herunterzufahren, setzt man die sogenannte Post-Isometrische Relaxation (PIR) ein. Dabei lässt man den Sportler zusätzlich zu einer statischen Dehnübung mit maximaler Kraft gegen die Dehnrichtung drücken."
3. "Zudem empfiehlt es sich, mit unspezifischen Selbstmassagen der Fußsohle mit einem kleinen Ball zu arbeiten."
STABILITÄT
1. "Nach diesen grundlegenden Strategien des Mobilitätstrainings beginnt man in aller Regel mit tiefen Kniebeugen (Deep Squats). Der Trainierende braucht Beweglichkeit im Sprunggelenk sowie Beweglichkeit in der Hüfte und sein Muskel-Fasziensystem muss so verschieblich sein, dass sein Oberkörper selbst mit nach oben gestreckten Armen nicht über die Fußspitzen nach vorne ragt."
2. "Wenn man die Stabilität verbessern möchte, muss man sich fragen, warum Stabilität im Raum nicht gegeben ist. Ist einfach nur das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Kraft gestört oder ist das Gehirn derzeit nicht in der Lage, die richtigen Muskeln zum richtigen Zeitpunkt zu aktivieren?"
3. "Best Practice zur Steigerung der Rumpfstabilität ist die Progression des Unterarmstützes."
4. "Um die Stabilität der unteren Extremität zu optimieren, empfiehlt sich der Weg der amerikanischen National Academy of Sports Medicine (NASM). Er legt einen besonderen Schwerpunkt auf die einbeinige Kniebeuge (Single Leg Squat)."
Im zweiten Teil zum Thema funktionelle Übungen: weniger ist mehr geht's insbesondere um die Themen Mobilität und Stabilität. Dr. Lutz Graumann beschreibt, wie Sie mit Selbstmassage, Bewegungsanalyse und komplexen Übungen diese beiden Aspekte verbessern können.